Einsatzwagen der Feuerwehr
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Selbst am Mittwoch beschäftigte der Brand in einer Lagerhalle in Geiselwind die Feuerwehr der Region.

Videos vom Tatort gesucht

Nach Brand in Lagerhalle in Geiselwind: Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist eine Lagerhalle in Geiselwind aus bislang unbekannter Ursache vollständig ausgebrannt. Dabei entstand ein Sachschaden von 10 Millionen Euro. Für Hinweise hat die Kriminalpolizei nun ein Medien-Upload-Portal eingerichtet.

Geiselwind - Mit dem Portal will die Polizei Würzburg Bilder und Videos vom Brandort sammeln und so wichtige Hinweise zur Ursache des Brandes ermitteln. Wie die Polizei mitteilt, ist die Übermittlung der Dateien auch anonym möglich. Neben dem Upload auf dem neu eingerichteten Portal können Zeugen weiterhin Hinweise an die Kriminalpolizei Würzburg unter der Telefonnummer (0931) 4571732 einreichen.

Der Brand in der Lagerhalle war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 1.15 Uhr in der Lagerhalle eines holzverarbeitenden Betriebes in der Burghaslacher Straße gemeldet worden. Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus der Region waren im Einsatz und verhinderten laut Polizei ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Hallen und Wohnhäuser.

Geiselwind: Hat der Brand in der Lagerhalle Folgen für den Fischbestand?

Die Lagerhalle samt der darin befindlichen Maschinen brannte dennoch vollständig aus, sodass ein Schaden in Höhe von rund 10 Millionen Euro entstand. Auch zwei Stromleitungen waren durch die Flammen beschädigt worden, weshalb etwa 45 Haushalte im Umkreis bis 15 Uhr am Mittwoch ohne Strom ausharren mussten. Die Löschtrupps der Feuerwehr waren auch am Mittwoch noch tatkräftig im Einsatz, da sich in der einsturzgefährdeten Halle immer wieder Glutnester neu entzündet hatten. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Aktuell wird von den Behören geprüft, wie viele Schadstoffe in die benachbarte Ebrach eingetreten sein könnten. Das Wasserwirtschaftsamt ist eingebunden und das THW hatte am Mittwoch erste Wasserproben aus dem durch ausgetretene Farbe grün gefärbten Bach entnommen. Auch die Wasserschutzpolizei aus Bamberg war bereits vor Ort und hat Untersuchungen zu möglichen Folgen für den Fischbestand eingeleitet.

akh

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