Zu einem Polizeieinsatz ist es in der Nacht zu Samstag in einem Mehrfamilienhaus in Kitzingen gekommen.
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Zu einem Polizeieinsatz ist es in der Nacht zu Samstag in einem Mehrfamilienhaus in Kitzingen gekommen.

Einsatz wegen Ruhestörung

Flucht aus dem Fenster: Polizei löst Corona-Party in Kitzingen auf - Hohe Bußgelder für Gäste

Zu einem Polizeieinsatz ist es jetzt in einem Mehrfamilienhaus in Kitzingen gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wurde in einer Wohnung eine Corona-Party gefeiert. Den Gästen drohen nun hohe Bußgelder wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

Kitzingen - Die Kitzinger Polizei wurde am Wochenende um 1 Uhr zu einem Einsatz wegen Ruhestörung gerufen. „Als die Beamten an dem Mehrfamilienhaus in der Repperndorfer Straße eintrafen, drang nach wie vor Geschrei und Musik aus einer Wohnung, in der offenbar mehrere Personen lautstark feierten“, schreibt die Polizei in Unterfranken in ihrer Mitteilung.

Während den Beamten trotz Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, unternahmen offenbar mehrere Partygäste einen Fluchtversuch durch ein Fenster im Erdgeschoss. Einigen gelang es zu entkommen. Zwei konnten ohne Schuhe in der Buchbrunner Straße angetroffen und kontrolliert werden. (Lesen Sie hier: Bad Brückenau: Dritte Corona-Party innerhalb weniger Tage - Polizei findet im Schrank versteckten Gast).

Corona-Party in Unterfranken: Gäste flüchten aus dem Fenster - Jetzt drohen Bußgelder

„Da davon ausgegangen werden musste, dass sich noch weitere Personen in der Wohnung aufhalten und den Beamten abermals trotz Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, blieb den Ordnungshütern keine andere Wahl, als die Wohnung unter Einsatz unmittelbaren Zwangs zu betreten“, schreibt die Polizei weiter. Wie sich herausstellte, befanden sich zu diesem Zeitpunkt neben dem Wohnungsinhaber noch zwei weitere Personen im Inneren.

Im Zuge der Kontrolle und den nachfolgenden Ermittlungen konnten insgesamt acht Personen aus sieben verschiedenen Hausständen identifiziert werden, die offenbar an der Corona-Party teilgenommen hatten. Gegen die jungen Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 23 Jahren wurden Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. (hoß)

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