Mehrere Menschen während einer Gemeinderatssitzung.
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Die Ratsmitglieder saßen teilweise auf den Zuhörerplätzen.

Mit Abstand die beste Lösung

Gemeinderat tagt während Coronakrise

  • Marcus Lotz
    vonMarcus Lotz
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Der Gemeinderat Motten ist am Mittwochabend zu einer Sitzung zusammengekommen, die zwar nur kurz dauerte, aber gleich in mehrfacher Hinsicht besonders war – nicht nur, was die Sitzordnung betraf.

Motten - Als „besondere Sitzung“ bezeichnete Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) das Treffen des Gemeinderats am Mittwochabend. Das hatte gleich mehrere Gründe: Zum einen war es die letzte Sitzung der Legislaturperiode und damit auch die letzte des alten Gemeinderates. Mitte März hatten die Mottener einen neuen Gemeinderat gewählt, welcher im Mai zum ersten Mal zusammentreten wird.

Zum anderen war es nicht nur für den Rat in seiner jetzigen Form, sondern auch für Bürgermeister Vogel die letzte Sitzung. Vogel, der Ende März in einer Stichwahl zum neuen Bürgermeister von Bad Brückenau gewählt wurde, wird dort ab Mai die Nachfolge seiner Parteikollegin Brigitte Meyerdierks antreten.

Und nicht nur vor dem Hintergrund der zurückliegenden Wahlergebnisse, sondern auch wegen der Coronakrise war die jüngste Sitzung des Rates eine besondere: Diszipliniert auf Abstand bedacht, hatten sich die 13 Anwesenden im Sitzungsraum des Rathauses verteilt. Unterlagen wurden distanziert verteilt, Gespräche fanden nur auf Distanz statt.

Inhaltlich war der öffentliche Teil innerhalb weniger Minuten erledigt: Einstimmig stellte der Rat die Jahresrechnung 2019 fest und entlastete den Rathauschef. Ebenfalls einstimmig wurde einem Antrag auf Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses entsprochen.

mlo

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