Bei einem Auffahrunfall auf der A3 ist ein 25-Jähriger ums Leben gekommen.
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Auf regennasser Fahrbahn ist ein 18-Jähriger ins Schleudern geraten und kam von der Fahrbahn ab. Die Polizei in Unterfranken vermutet, dass der Autofahrer zu schnell war. (Symbolfoto)

Polizei in Unterfranken ermittelt

Zu schnell unterwegs? Autofahrer (18) kommt von regennasser Fahrbahn ab - 19-Jähriger stirbt

Folgenschwerer Unfall in Unterfranken: Auf der B26 ist am Freitagabend ein 19-Jähriger gestorben. Vier weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei ermittelt.

Karlstadt - Ein 18-Jähriger fuhr gegen 23 Uhr auf der B26 von Stetten kommend in Richtung Karlstadt (Unterfranken). In der ersten langgezogenen Rechtskurve nach dem Ortsausgang verlor er auf der regennassen Fahrbahn, nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken weiter berichtete, drehte sich der Seat gegen den Uhrzeigersinn und touchierte mit der Beifahrerseite einen Baum neben der Fahrbahn. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug massiv deformiert und blieb am Baum in Hanglage stehen. (Lesen Sie auch hier: Drama in Unterfranken: 19-Jähriger will Suizid verhindern und stirbt selbst)

Unterfranken: Autofahrer (18) prallt gegen Baum - 19-Jähriger stirbt

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatte sich der junge Mann bereits aus dem Fahrzeug befreit. Die restlichen vier Insassen befanden sich noch im Fahrzeug. Aufgrund der Hanglage habe sich die Rettung der Insassen durch die freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdienst als schwierig gestaltet. Mit teils schwerem Gerät mussten die 16 bis 19 Jahre alten Mitfahrer aus dem Fahrzeugwrack geborgen und im Anschluss durch die vor Ort eingetroffenen Notärzte behandelt werden.

Für einen 19-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle aufgrund seiner schweren Verletzungen. Der Fahrzeugführer und eine 16-Jährige wurden mit leichteren, die beiden anderen 17 und 18 Jahre alten Mitfahrerinnen mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Polizeiinspektion Karlstadt übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Neben 66 Kräften der örtlichen Feuerwehren und den Notärzten waren auch fünf Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. (sec)

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