Die Suche nach einem gefälschten Impfpass führte die Polizei in Unterfranken zu einer Drogen-Plantage.
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Die Suche nach einem gefälschten Impfpass führte die Polizei in Unterfranken zu einer Drogen-Plantage.

Marihuana im Kilobereich

Gefälschter Impfpass führt zu Drogen-Plantage - Polizei macht dealendes Pärchen dingfest

Der Verdacht eines gefälschten Corona-Impfpasses hat die Polizei in Unterfranken überraschend auf die Spur einer Marihuana-Plantage geführt. Ein Pärchen wurde vorläufig festgenommen.

Kleinheubach - Beamte der Polizei Miltenberg (Unterfranken) durchsuchten am frühen Montagmorgen die Wohnung einer 34-Jährigen und ihres 42-jährigen Lebensgefährten, nachdem es Hinweise darauf gegeben hatte, dass die Frau einen gefälschten Impfpass nutzen würde.

Während sich der Verdacht bei der Durchsuchung bestätigte und die Polizisten tatsächlich einen gefälschten Impfpass fanden, machten die Beamten in der Wohnung jedoch noch eine weitere Entdeckung.

Unterfranken: Gefälschter Corona-Impfpass führt zu Drogen-Plantage

Bei der Durchsuchung stießen sie auf eine professionell ausgestattete Plantage, in der eine hohe zweistellige Anzahl an Marihuanapflanzen angebaut worden war. „Teilweise waren die Pflanzen bereits abgeerntet“, schreibt die Polizei zu der Durchsuchung. Eine ähnliche Entdeckung hatte die Polizei Mitte Dezember in Schweinfurt gemacht: Hier fand sie bei einem 29-Jährigen Drogen und mehrere gefälschte Impfpässe.

Im Fall von Kleinheubach stellten die Polizisten Marihuana im Kilobereich und auch den gefälschten Impfpass sicher und nahmen das Pärchen vorläufig fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 42-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg der Ermittlungsrichterin vorgeführt.

Richterin erlässt U-Haftbefehl gegen 42-Jährigen

Die Richterin unterließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Haftbefehl wurde nur unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Zum Umfang des Betäubungsmittelhandels ermittelt nun die Kriminalpolizei Aschaffenburg. Der Frage, woher der gefälschte Impfpass stammt, gehen die Ermittler der Polizeiinspektion Miltenberg nach. (akh)

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