Drogen per Post - Polizei ermittelt gegen 31-Jährigen aus Aschaffenburg
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Drogen per Post - Polizei ermittelt gegen 31-Jährigen aus Aschaffenburg

Tür gewaltsam geöffnet

Drogen per Post bekommen - Polizei durchsucht Wohnung von Dealer

Wegen einer Drogensendung per Post ist die Polizei in Unterfranken auf einen 31-jährigen Mann aufmerksam geworden. Jetzt durchsuchten die Beamten seine Wohnung und entdeckten noch mehr Drogen.

Aschaffenburg - Um am Mittwoch, 11. August, in die Wohnung des 31-Jährigen in Aschaffenburg (Unterfranken) zu gelangen, mussten die Kriminalpolizei die Tür gewaltsam öffnen lassen. Bei der Durchsuchung durch mehrere Rauschgiftfahnder entdeckten die Beamten 360 Gramm Amphetamine, rund 40 Gramm MDMA, drei Gramm Ketamin sowie diverse Rauschgiftutensilien und einen Schlagstock.

„Das Rauschgift und die Gegenstände wurden sichergestellt, der Wohnungsinhaber vorläufig festgenommen“, teilte die Polizei am Montag in einer Pressenotiz mit.

Unterfranken: Drogen per Post - Polizei ermittelt gegen 31-Jährigen

Der 31-Jährige wurde nach der Durchsuchung vorläufig festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl - unter anderem wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Haftbefehl wurde gegen Auflagen jedoch außer Vollzug gesetzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun mit der Staatsanwaltschaft zur Herkunft der Drogen und den Rauschgiftgeschäften des 31-Jährigen. (Lesen Sie hier: Polizei findet Drogen und Waffen bei Fahrzeugkontrolle)

Zuerst war allerdings das Hauptzollamt Aachen im Juli dieses Jahres auf den Mann aufmerksam geworden. Per Post hatte sich der Aschaffenburger rund 300 Gramm Amphetamine liefern lassen. Diesen Umstand teilte das Hauptzollamt der Kriminalpolizei mit, die daraufhin die Ermittlungen aufnahm. (akh)

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