Vorsichtig in die Sonne schauen, hieß es, wenn man den Merkur dort entdecken wollte. / Fotos: pm

Albert-Schweitzer-Schule nutzt Mittagspause für Himmelsbeobachtung

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Alsfeld - Es war zwar nur ein kleines Pünktchen, aber eine Riesensache für die Astronomen weltweit: Am 9. Mai schob sich der kleine Merkur vor die Sonne und passierte den großen gelben Stern. Mit Teleskopen und Schutzbrillen wurde das Spektakel beobachtet – auch in der Albert-Schweitzer-Schule.

Dass der Merkur an der Sonne vorbeizieht, kommt zwar gar nicht so selten vor, erläuterte Mario Cimiotti, Leiter der Astronomie-AG der Albert-Schweitzer-Schule, schließlich umrundet er sie alle 88 Tage. Dass er aber so genau zwischen Erde und Sonne steht, dass er einen sichtbaren Schatten wirft, schon, was wiederum an der Neigung der elliptischen Laufbahn des Merkur liegt. Und weil dies so ist, hatten die Schülerinnen und Schüler der Astronomie-AG nicht nur zwei Teleskope aufgebaut, mit denen Interessierte sich genau anschauen konnten, wie der kleine Merkur an der Sonne vorbeilief, sondern sie hatten auch Infomaterial über dieses doch recht seltene Schauspiel mitgebracht.

Die Aktion vor dem Schulgebäude in der Krebsbach stieß auf viel Resonanz – kein Wunder: Die nächste Möglichkeit, den Merkur so schön an der Sonne vorbeiziehen zu sehen, gibt es erst wieder Ende 2019.

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