Mit dabei: Heike Weber (Stadt Schlitz), Ruth Herget Klesper und Ulrich Klesper (Vogelsberger Landbrauereien), Stadtrat Alexander Altstadt sowie Bierprinzessin Lena, Bierkönigin Gesine und Bierprinzessin Jana Maria. / Foto: Sigi Stock

Beim Schlitzer „Altbierfest“ floss das Freibier bei toller Stimmung eine Stunde lang

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Schlitz - Ein weiterer gelungener Tag im Rahmen „Schlitz feiert“, wurde der Samstag. Überall glückliche Gesichter, eine ausgelassene und tolle Stimmung, dazu proppenvolle Ränge. Zudem strahlte die Sonne vom Himmel und trug ihr übriges dazu.

Nach den Bürgermeisterschaften mit ihrer Siegerehrung blieben einige Teams noch gemütlich beieinander und verfolgten den Fassbieranstich. Der Erste Stadtrat von Schlitz, Alexander Altstadt, mit Braumeister Josef Lichter, unter den kritischen Augen von Ruth Herget Klesper, Ulrich Klesper, Bierkönigin Gesine und den beiden Bierprinzessinnen Lena und Jana Maria, ließ das kühle Blonde laufen.

Zuvor aber dankte Altstadt für die Durchführung der ersten Bürgermeisterschaften. Leider, so Altstadt, nahmen nur zehn Ortsteile daran teil. Schade auch, dass aus der Kernstadt sich keine Mannschaft gemeldet habe. Dankesworte richtete Altstadt auch an Ruth Herget Klesper für die Ausrichtung des Bierfestes. Auch von ihr, der Geschäftsführerin der Vogelsberger Landbrauereien, gab es ein Dankeschön an Heike Weber (Touristik) sowie an die Handballer der TSG Slitisa mit Karsten Braun für die Übernahme des Getränkeausschankes an den Festtagen.

Von den amtierenden Bierhoheiten wurde vor dem Fassbieranstich noch viel Wissenswertes rund um das Reinheitsgebot des Bieres zum Besten gegeben. Mittlerweile feiert dieses seinen 500. Geburtstag. Am 23. April 1516 wurde das Reinheitsgebot beschlossen und ist bis heute gültig. Im Kern bleibt das Brauen auf die Verwendung der vier natürlichen Zutaten Wasser, Hopfen, Malz und Hefe beschränkt.

Der 500ste Jahrestag des „Deutschen Reinheitsgebotes“ war daher für die Brauerei ein ganz besonderer Anlass, alle Bierliebhaber herzlich einzuladen, um gemeinsam darauf anzustoßen. Eine Stunde lang floss im Anschluss das Freibier. Das kühle „Urhahn Helles Alt“ wurde von allen Besuchern des Festes genossen.

Neben der obergärigen Schlitzer Altbierspezialität wurde auch das dunkle „Bütten Alt“ ausgeschenkt. Zu den schwungvollen Klängen der bekannten Bimbacher Musikanten wurde geschunkelt, gesungen und viel gelacht – es wurde ausgiebig gefeiert. / sigi

Das könnte Sie auch interessieren