Die neu formierte CDU-Fraktion besichtigte das Schlitzer Freibad. / Foto: Sigi Stock

CDU besichtigt Schlitzer Freibad vor Saisonbeginn am 5. Mai

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Dass Ortsbesichtigungen auch für die nach den Kommunalwahlen neu formierte CDU-Fraktion zu den wichtigsten Bestandteilen ihrer kommunalpolitischen Aktivitäten zählen werden, kann man schon daraus ersehen, dass die CDU-Mandatsträger sich bereits gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode im Schlitzer Freibad trafen, um sich vor der Eröffnung der Badesaison ein Bild zu machen.

Zunächst wurden alle Anwesenden vom neuen Fraktionsvorsitzenden Jürgen Dickert herzlich begrüßt, vor allem Klaus Lüders, der technische Leiter der Stadtwerke, der den CDU-Kommunalpolitikern die bereits erfolgten Arbeiten während der Winter-und Frühlingspause erläuterte.

Nach den Ausführungen von Herrn Lüders war die wichtigste und finanziell aufwändigste Maßnahme mit rund 150.000 Euro die Erneuerung der Beckenbeheizung. Hierzu musste die alte Wärmepumpe demontiert und durch einen modernen, mit Gas betriebenen 600 kW Brennwertkessel ersetzt werden. Dazu war auch ein entsprechender Gasanschluss zu verlegen.

Die erforderlichen Bauarbeiten wurden aus Kostengründen hauptsächlich von städtischen Mitarbeitern erbracht. Dort, wo dies nicht möglich war, kamen fast ausschließlich heimische Firmen zum Einsatz. Die Überlegung, mit Hilfe eines Blockheizkraftwerks ein kleines Nahwärmenetz für Freibad, Landesmusikakademie, Altenwohnheim und Kindergarten aufzubauen, erwies sich nach eingehender Kalkulation als unwirtschaftlich.

Boden wird neu gestrichen

Neben dieser großen Maßnahme wurden noch Reparaturen im Beckenbereich für ca. 12.000 Euro durchgeführt sowie kleinere Ausbesserungsarbeiten in den Umkleidekabinen umgesetzt, wo der Boden aus hygienischen Gründen noch neu gestrichen werden muss. Dies wird in den nächsten Tagen geschehen.

Mit Hilfe der oben durchgeführten Maßnahmen könne der nächsten Zeit gelassen entgegengeblickt werden. Die Erneuerung der Beckenheizung sei in eine künftige Komplettsanierung des Freibades, zu der allerdings Zuschüsse benötigt würden, „zu 100 Prozent integrierbar“. Eine spürbare Kostenentlastung – das Freibad kostet die Stadt über 300.000 Euro pro Jahr – sei durch die vorgenommenen Investitionen allerdings nicht zu erwarten, so dass auch dieses Jahr wieder durch den steuerlichen Querverbund Geld aus dem E-Werk zugeschossen werden müsse.

Neuer Kiosk-Betreiber

Wenn nichts Weltbewegendes dazwischenkomme, so Klaus Lüders abschließend, werde die Badesaison am 5. Mai eröffnet. Darüber werde die Stadtverwaltung separat im „Schlitzer Bote“ informieren. Es sei auch noch rechtzeitig ein neuer Betreiber für den Kiosk gefunden worden, so dass die Badegäste weder Hunger noch Durst zu leiden brauchten.

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