Die Gebäude auf dem Grundstück sind teilweise eingestürzt oder niedergebrannt.
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Die Gebäude auf dem Grundstück sind teilweise eingestürzt oder niedergebrannt.

Grundstück in Steinauer Straße

Mit diesem Anblick soll Schluss sein: Verfallene Gebäude in Birstein - Das passiert mit dem Areal

Wer von Sotzbach nach Birstein kommt, dessen Blick fällt zwangsläufig auf die verfallenen und teilweise niedergebrannten Gebäude auf einem Grundstück in der Steinauer Straße. Mit diesem Anblick soll bald Schluss sein, denn nach der wenig erfolgreichen Zwangsversteigerung hat nun ein ortsansässiger Bauunternehmer dem Ersteigerer das Gelände abgekauft.

Birstein - Im Lauf dieses Winters sollen die maroden Gebäude abgerissen werden, sobald die Abrissgenehmigung vorliegt. Der „Schandfleck“ besteht bereits seit einigen Jahren, weil der vorherige Eigentümer das Gelände verwahrlosen ließ. Im Sommer überwucherte die Natur das Areal. Ein Feuer verwandelte eines der Gebäude in eine Brandruine – ein übler Anblick und ein dauerhaftes Ärgernis.

Für die Birsteiner war besonders unangenehm, dass sich in unmittelbarer Nähe Einkaufsmärkte, Bank, Tankstelle und Bushaltestelle mit entsprechender Besucherfrequenz befinden. Die Zwangsversteigerung des Grundstücks hätte eine Lösung bringen sollen, doch der Bieter – ein Geschäftsmann aus Maintal – zahlte zwar den notwendigen Mindestbetrag bei Gericht an, beglich dann aber seine Schuld von 110.000 Euro nicht. (Lesen Sie hier: Ein Quadratmeter im Kreis Fulda ist fünfmal teurer als vor 40 Jahren).

Verfallene Gebäude auf Grundstück in Birstein: Wohn- und Geschäftshaus soll dort entstehen

Nun hat ihm ein Bauunternehmer aus der Gemeinde Birstein das Grundstück abgekauft. Er hat bereits einen Antrag auf Abriss der teilweise verfallenen Gebäude gestellt und wartet derzeit auf die Genehmigung. „Wir wollen das Grundstück möglichst noch im Januar auf Null setzen“, sagt er auf Anfrage, möchte aber derzeit noch nicht namentlich genannt werden, weil die Planungen für die Bebauung erst anliefen.

Fest steht jedoch, dass dort ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen soll. Dies drängt sich als eine vernünftige Nutzung für das Grundstück geradezu auf, bietet es doch mit rund 3500 Quadratmetern genügend Platz für Gewerbe, Handel oder Wohnbebauung und befindet es doch in zentraler Lage. (erd)

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