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Blumenweg könnte ausgebaut werden: HFWA diskutierte über den Haushalt 2020

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Kostenbewusst gaben sich die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses bei ihrer Sitzung im Clubraum des Ökonomiegebäudes.

Von unserem Redaktionsmitglied Bernd Götte

Die Stadtverordneten hatten sich den Haushaltsplan offenbar genau angesehen und setzten bei dem einen oder anderen Projekt den Rotstift an. Entschieden werden die einzelnen Punkte aber endgültig erst während der Stadtverordnetensitzung am 10. Februar.

„Eigentlich müsste der Weg ausgebaut werden“

Grundsätzlich wurden die Kommunalpolitiker beim Thema Blumenweg in Hutzdorf. „Eigentlich müsste der Weg ausgebaut werden“, erklärte als Vertreter des Bürgermeisters Stadtrat Willy Kreuzer (CDU). Für die Erneuerung des Weges müsste die Stadt nämlich 25 000 Euro ausgeben, um ihrer Sicherungspflicht nachzukommen, Kosten, die wohl jährlich anfielen, wie Kreuzer eine Vermutung von Elisabeth Hillebrand (SPD) bestätigte.

„Wir wollen der Sanierung nicht zustimmen“

Kreuzer erklärte, dass Anwohner des Weges den Ausbau zur Straße nicht wollten, weil sie die damit für sie einhergehenden Kosten vermeiden wollten. Allerdings, so Kreuzer auf eine Anfrage von Dr. Jürgen Marxsen (BLS), gäbe es die Option, den Ausbau des Blumenweges per Magistratsbeschluss auch ohne das OK aller Anwohner zu betreiben. Die Forderung nach einem Ausbau unterstrich für die CDU Kevin Alles: „Wir wollen der Sanierung nicht zustimmen. Der Blumenweg soll ausgebaut und nicht ständig repariert werden.“

Ankauf des Sportplatzes in Willofs kam nicht gut an

Nicht gut an kam bei der Mehrheit der Stadtverordneten aus SPD, BLS und FDP der angedachte Ankauf des Sportplatzes in Willofs. Dafür sind im Haushalt 39.000 Euro eingestellt. Übereinstimmend sprachen sich Frank Döring (SPD), Jürgen Marxsen (BLS) und Daniel Braun (FDP) dafür aus, für den Sportplatz eine Pachtlösung zu vereinbaren, wie sie sich in Pfordt schon bewährt habe.

Technische Lösung für barrierefreien Zugang im Schloss?

Zu teuer erscheint den meisten Mitgliedern des HFWA auch der geplante behindertengerechte Außenaufzug am Schloss Hallenburg, der mit 500.000 Euro zu Buche schlagen soll. „Das ist uns ja mal mit 250.000 Euro Kosten schmackhaft gemacht worden“, verdeutlichte Marxsen die Kostensteigerung, und Braun meinte, „das ist bei aller Liebe nicht darstellbar“. Döring schlug vor, eine technische Lösung innerhalb des Gebäudes zu suchen, um den barrierefreien Zugang im Schloss zu gewährleisten.

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