Gottfried Ickler / Fotos: Sigi Stock

108 Blutspender erscheinen im Dorfgemeinschaftshaus

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Unter-Schwarz - Pro Jahr werden etwa 75 Millionen Blutspenden weltweit benötigt. Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

Das Angebot des ersten Blutspendetermins für 2019 im Unter-Schwarzer Dorfgemeinschaftshaus nahmen am Donnerstag 108 Spendenwillige an. Unter den Spendern befanden sich 96 Mehrfachspender und 12 Erstspender. Das Ärzteteam kam aus Kassel angereist. Unterstützt wurden sie von elf freiwilligen Helfern und Helferinnen des DRK-Ortsvereins Schlitzerland und dem Kirchenchor Ober-Wegfurth. Unter den erschienenen Erstspendern waren Aline Hohmeier, Maxi Felic Bernsen, Jasmin Schwarz, Lina Möller, Lisa Helen Rebmann, Lea Luzie Rebmann, Julian Feick, Nico Schäfer, Fabian Suppes und Christoph Wahl. Zum 25. Mal spendeten Manuela Klug und Marlene König ihr Blut. Torsten Döring bekam für seine 50. Blutspende eine Ehrung. Vom Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Schlitz, Karl Happel, und Bereitschaftsleiter Erich Schneider bekam Gottfried Ickler für seine 100. Blutspende gratuliert. Der 100. Spender an diesem Donnerstag in Unter-Schwarz war Sebastian Bohmholt. Auch er bekam eine Aufmerksamkeit für sein Kommen.

Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und sogar Leben rettet. Zusätzlich ist die gute Tat für den Spender selbst ein kleiner Gesundheitscheck und der Blutspendeausweis mit Angabe der Blutgruppe hat bei Unfällen nicht selten einen entscheidenden Zeitvorteil für den Patienten gebracht. Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zur Vollendung des 72. Lebensjahres, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.

Deutsche Rote Kreuz (DRK), das für unser Bundesland einen Blutspendedienst unterhält, ruft daher verstärkt zu Spenden auf. Die Haltbarkeit von Blut ist gering. Das DRK kann daher keine langfristigen Vorräte anlegen. In Hessen werden nach Angaben des DRK täglich etwa 900 Blutkonserven benötigt. Das Blut – eine Konserve enthält 500 Milliliter – wird für Operationen, zur Unterstützung von Krebspatienten und bei Unglücksfällen benötigt.

Der nächste Blutspendetermin ist am Mittwoch, 20. Februar, ab 15.30 Uhr im Schlitzer Bürgerhaus. / sigi

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