Hessens Kultusminister Alexander Lorz mit Maske.
+
Kultusminister Alexander Lorz nahm die Einladung der CDU Vogelsberg an.

CDU-Veranstaltung

Kommunalwahl: 15 Schulleiter aus dem Vogelsbergkreis sprechen in Videokonferenz mit Kultusminister Lorz

Mehr als ein Dutzend Schulleiterinnen und Schulleiter aus dem gesamten Vogelsbergkreis haben an einem Gedankenaustausch per Videokonferenz mit Kultusminister Alexander Lorz teilgenommen, zu dem die Vogelsberger CDU eingeladen hatte. 

Vogelsberg - Referent bei der CDU Vogelsberg war der Hessische Kultusminister Alexander Lorz. Im Mittelpunkt standen naturgemäß die Fragen rund um Schule in Zeiten der Corona-Pandemie. Die Runde wurde vom CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Jens Mischak und von Stephan Paule, dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion und Bürgermeister der Stadt Alsfeld, moderiert. Hessens Kultusminister Lorz ging in seinem Eingangsstatement auf die große Herausforderung ein, die die Corona-Pandemie für das Schulwesen bedeute.

Neben den Fragen nach Hygiene und Gesundheitsschutz und der erforderlichen Betreuung jüngerer Schülerinnen und Schüler stehe natürlich die Frage, wie Lernerfolge trotz Distanz- oder Wechselunterricht so gut wie möglich stattfinden könnten. Während der Unterrichtsbetrieb bis zum Sommer, trotz möglicher Erleichterungen, bis zu den Sommerferien sicher noch nicht mit dem Regelbetrieb vor Corona vergleichbar sein werde, bleibe die Hoffnung, zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien 2021 „in einigermaßen normales Fahrwasser“ zu kommen.

Vogelsberg: 15 Schulleiter konferieren mit Kultusminister Lorz

Während das Schuljahr 2020/21 noch im Zeiten der Krise stehe, werde das Schuljahr 2021/22 das „Kompensationsjahr“ werden. Dies sei sicherlich nicht mit geringeren Anforderungen an Schüler Familien und Lehrkräfte verbunden als die Bewältigung des Krisenjahres. (Lesen Sie hier: Interview: Schulen sind kein Treiber von Corona - Kultusminister Lorz stellt sich gegen ein Wechselmodell).

Offener Austausch bei der Videokonferenz mit Kultusminister Ralph Alexander Lorz, den Vogelsberger Schulleitungen und der Kommunalpolitik.

Seitens der Schulleiter wurden zahlreiche Fragen hinsichtlich Organisation, technische Ausstattung und Weiterentwicklung der Digitalisierung gestellt und von Lorz beantwortet. Mit Blick auf die beiden beruflichen Schulen im Kreis betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Paule, dass die Verortung beruflicher Fachklassen, vor allem auch im ländlichen Raum mit seiner mittelständisch und handwerklich geprägten Wirtschaft, Vorrang haben müsse. Kultusminister Lorz unterstrich dies ebenfalls und konnte auch für den Bereich der Grundschulen vermelden, dass eine für kleine Grundschulen bestandsgefährdende Heraufsetzung des Klassenteilers und der Mindestklassengröße nicht zu erwarten sei.

Vogelsberg: Einladung für die Zeit nach Corona

Kurz erwähnt und von den Teilnehmern positiv aufgenommen wurde die Entscheidung des Kultusministeriums, eine von zwei Standorten der Hessischen Lehrkräfteakademie ab 2024 in den Vogelsbergkreis (Alsfeld) zu verlegen. Der CDU-Kreistagsabgeordnete Jens Heddrich (Grebenau), Beauftragter der CDU-Kreistagsfraktion für Digitale Bildung, tauschte sich zudem mit Lorz über die Ziele der in Entstehung begriffenen Digitalisierungsabteilung im Kultusministerium aus. Diese wird aufgrund eines Änderungsantrages der CDU-geführten Koalition im Hessischen Landtag zum Landeshaushalt 2021 neu eingerichtet und war auch vom Vogelsberger Landtagsabgeordneten Michael Ruhl (Herbstein) als Mitglied des Haushaltsausschusses eng begleitet worden.

Schulleiter und Kommunalpolitiker dankten Lorz für den offenen Austausch. Kreisvorsitzender Mischak sprach abschließend schon eine Anschlusseinladung an den Kultusminister für die Zeit nach Corona aus. (rsb)

Das könnte Sie auch interessieren