Justus Schmidt (von links), Johanna Heinz, Mike Klein, Sonja Dickert, Marius Lohse und der stellvertretende Forstamtsleiter Norbert Diener. / Foto: Sigi Stock

Dreifache Verstärkung aus dem Vogelsberg: Forstamt Burghaun begrüßt drei neue Mitarbeiter

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz/Burghaun - Dreifache Verstärkung aus dem Vogelsbergkreis hat das Forstamt Burghaun bekommen. Neben zwei FÖJ-Praktikanten gehört ein Forstwirt aus Schlitz künftig zur Belegschaft.

Nach erfolgreichem Schulabschluss begannen die Abiturientin Johanna Heinz aus Grebenau und der Abiturient Justus Schmidt aus Grebenhain zum 1. August ein „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) im Forstamt Burghaun. Obwohl die beiden jungen Leute durch ihr familiäres Umfeld Verbindung zum Forstberuf haben, wollen sie, wie sie sagen, „auf Nummer sicher gehen“, bevor sie eventuell im Herbst 2017 mit dem Forststudium beginnen.

Hierzu bietet das FÖJ gute Voraussetzungen. Die Freiwilligen erwarten abwechslungsreiche Arbeiten im und um den Wald. Das Pflanzen junger Bäume und die Waldpflege gehören ebenso dazu wie Naturschutzarbeiten, die Vorbereitung von Holzerntemaßnahmen, der Holzverkauf und der Einsatz bei waldpädagogischen Veranstaltungen. Der praktische Einsatz wird durch Bildungsseminare begleitet.

Schlitzer Forstwirt mit herausragendem Lehr-Ergebnis

„Die Arbeiten im und für den Wald sind nicht nur für die Natur ein Gewinn. Sie fördern kompetentes Handeln für Natur und Umwelt und stärken eine nachhaltige Sichtweise der Freiwilligen“, sagt der stellvertretende Amtsleiter Norbert Diener, der die Praktikanten zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Sonja Dickert und dem Personalratsvertreter Mike Klein begrüßte.

Im Gegensatz zu den beiden Praktikanten ist der frisch examinierte Forstwirt Marius Lohse aus Schlitz ein „alter Hase“. Da nach seiner Reifeprüfung HessenForst das FÖJ noch nicht anbot, hat er sich erst mal für den klassischen Weg einer Forstwirtlehre entschlossen. Diese absolvierte er im Forstamt Hessisch Lichtenau und schloss sie im Juli mit herausragendem Ergebnis ab.

Marius Lohse freut sich, dass sein Wunsch, ins Heimatforstamt versetzt zu werden, fürs erste in Erfüllung gegangen ist. Laut Aussage von Norbert Diener gibt es neben dem externen Forststudium, bei HessenForst für engagierte Mitarbeiter viele Möglichkeiten, sich weiter zu bilden und für höhere Aufgaben zu qualifizieren. / sigi

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