Das Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach wird in drei Bauabschnitten saniert. / Foto: Walter Kreuzer

Eichhof-Krankenhaus wird für 22 Millionen Euro saniert

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Lauterbach - Das Medizinische Zentrum Eichhof in Lauterbach will sich fit für die Zukunft machen. Ein wesentlicher Schritt hierzu ist die Sanierung und Modernisierung des Funktionstraktes. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) hat einen Bewilligungsbescheid über 13 Millionen Euro überreicht.

„Das kann sich sehen lassen“, meinte Hans-Jürgen Schäfer nach einem Blick in den Bescheid, den ihm Hessens Sozialminister Stefan Grüttner überreicht hatte, angesichts der Summe.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Heilanstalt für Kranke in Lauterbach – sie betreibt das Krankenhaus – hatte zuvor daran erinnert, dass sich das Land bereits an dem 2010 in Betrieb genommenen ersten Bauabschnitt mit 30 Millionen Euro beteiligt habe. „Das Bauen im Bestand wird spannend, da hier weiter gearbeitet wird. Es würden die baulichen Voraussetzungen für ein „modernes Haus geschaffen, in dem sich die Verfahrensabläufe optimieren lassen. Das ist gut für die Zukunftsfähigkeit des Eichhofs“.

Auch Minister Grüttner ging – angesichts der Fusionsgespräche zwischen den Kliniken Fulda, Alsfeld und Bad Hersfeld – auf die Zukunftschancen der Lauterbacher ein. „Bislang wurden immerhin 54 Millionen Euro in die bauliche Erweiterung und Sanierung des Eichhof-Krankenhauses gesteckt. Das ist ein deutliches Zeichen, dass uns dieser Standort wichtig ist. Das Haus ist wichtig für die Daseinsvorsorge der Menschen im ländlichen Raum.“

Natürlich müsse man sich Gedanken machen, wie man in Zukunft weiterarbeiten wolle, machte Grüttner klar. Bestrebungen, die Krankenhausfinanzierung künftig stärker an tatsächlichen Fallzahlen auszurichten, trete er entgegen, weil auch in der Fläche die Versorgung gesichert bleiben müsse.

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