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Eilantrag: Schlitzer Stadtverordnete kritisieren Zustände im Schülerverkehr

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Die Situation im morgendlichen Schülerverkehr des Kreutzersgrundes ist aus Sicht der Schlitzer Stadtverordnetenversammlung unhaltbar. Ein in diesem Zusammenhang von der CDU-Fraktion zur Sitzung in der Pfordter Dorfschern eingebrachter Eilantrag fand die Zustimmung aller anwesenden Stadtverordneten.

Von unserem Redaktionsmitglied Walter Kreuzer

„Spätestens in Nieder-Stoll ist kein Platz mehr im Bus – es sei denn, die Kinder werden in den Bus gepresst. Es wurden auch schon Kinder stehen gelassen, oder der Busfahrer ist so schlau und fährt an der Haltestelle vorbei.“ In drastischen Worten erläuterte Jens Güldner (CDU) die Situation, die sich jeden Morgen bei der Schülerbeförderung im Kreutzersgrund abspielt.

In Bad Salzschlirf würden viele Fahrgäste – in der Regel Schüler aus dem Landkreis Fulda, die die Schlitzer Gesamtschule besuchen – den vollen Zug verlassen und mit der Linie VB 393 um 6.55 Uhr nach Schlitz fahren. Ein von Güldner eingebrachter Eilantrag der CDU-Fraktion wurde einstimmig verabschiedet. Damit wird der Magistrat beauftragt, bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck auf Verbesserungen zu drängen.

Der Antrag fordert, Richtlinien für die Schülerbeförderung im Kreutzersgrund sowie auf der Busstrecke von Schlitz über Willofs nach Lauterbach einzuhalten. Außerdem sollen die Schulbusse nicht überfüllt gefahren werden und der Transport der Schüler sicher erfolgen.

Bürgermeister Schäfer: „Busunternehmen zuständig“

Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer (CDU) teilte mit, dass das Problem bereits an das Schulverwaltungsamt des Kreises gemeldet worden sei. Zuständig sei letztlich jedoch das Busunternehmen, das die entsprechende Linie bedient.

Die Situation in Willofs sei ihm allerdings nicht bekannt gewesen. Der Willofser Ortsvorsteher Gerald Gottwald erklärte am Rande der Sitzung gegenüber dem Schlitzer Bote, dass der Bus oft schon voll besetzt in seinem Stadtteil ankomme.

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