Die Sonne geht hinter mehreren Strommasten unter. (Symbolfoto)
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Die geplante Suedlink-Trasse wird nicht durch das Schlitzerland verlaufen, worüber sich die CDU in Schlitz freut. (Symbolfoto)

„Freude und Genugtuung“

Nach Entscheidung zur Suedlink-Stromtrasse: Große Erleichterung bei der Schlitzer CDU

Mit großer Freude und Genugtuung haben CDU-Stadtverordnetenfraktion und CDU-Stadtverbandsvorstand zur Kenntnis genommen, dass die geplante Suedlink-Stromtrasse nicht durch das Schlitzerland führen wird, wie die Bundesnetzagentur mitteilt.

Schlitz - Die CDU in Schlitz äußerte sich in einer Pressemitteilung wie folgt: „Damit geht ein rund 10 Jahre lang dauernder Kampf gegen diese Stromtrasse für unsere Heimat erfolgreich zu Ende. Zur Erinnerung: Von der Nordsee bis nach Süddeutschland soll die Gleichstromtrasse Suedlink offshore erzeugten Strom über eine gigantische Leitung transportieren. Diese Leitung sollte oberirdisch über Masten und auch nach heftigen Protesten teilweise unterirdisch geführt werden.

Jedenfalls führte die geplante Trassenführung in zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen zu heftigen Protesten. Eine Trassenvariante, so erinnert die CDU, sollte auch durch das Schlitzerland führen, entweder entlang der A 7 oder gar im Fuldatal. Frühzeitig formierte sich Widerstand in zahlreichen Initiativen, Stadtverordnetenversammlungen, Gemeindevertretungen und Ortsbeiräten. Mit dabei war auch die Stadt Schlitz. Der damalige Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer nahm an zahlreichen Protestveranstaltungen teil und die Stadt wie auch der Vogelsbergkreis engagierten sich in der Protestbewegung gegen Suedlink.

Nach Entscheidung zur Suedlink-Stromtrasse: CDU-Fraktionsvorsitzender bedankt sich bei Michael Brand

Die jetzige Entscheidung der Bundesnetzagentur, die Suedlinktrasse über Thüringen zu führen und Osthessen auszuklammern, ist ein schöner Erfolg jahrelangen begründeten Protests. Dabei ging es nie um das Sankt Florians-Prinzip, sondern darum, dass der Eingriff in Landschaft und Natur bei der Thüringer Trasse geringer ist als im schon viel belasteten A 7-Korridor.“

„Das ist ein gutes Ergebnis“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Kevin Alles, „und zeigt, dass berechtigter Protest auch zum Erfolg führen kann. Ein besonderer Dank gilt Bürgermister a.D. Hans-Jürgen Schäfer, der rechtzeitig und sachgerecht sich und die Stadt in die Protestbewegung eingebracht hat, wie auch dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand, der sich stets gegen die osthessische Variante und damit für seinen Heimatwahlkreis eingesetzt hat.“

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