Die Menschen werden laut Görig (r.) auf andere Einrichtungen verteilt. / Foto: Philipp Weitzel

Flüchtlingsunterkünfte in Sporthallen im Vogelsbergkreis werden geräumt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

LAUTERBACH - Die vier als Flüchtlingsnotunterkünfte genutzten Sporthallen im Vogelsbergkreis werden bis Ende Januar geräumt. Wie Landrat Manfred Görig am Freitagmorgen in einer Pressekonferenz erklärte, werden die Menschen auf andere Einrichtungen in Hessen verteilt. Derzeit sind in Alsfeld 165, in Lauterbach 150, in Homberg 55 und in Mücke 38 Flüchtlinge in Sporthallen untergebracht. Die Verteilung auf neue Unterkünfte übernimmt das Regierungspräsidium.

Nach den Räumungen sollen die Hallen für den Sportbetrieb wieder hergerichtet werden, die Kosten dafür sollen laut Landrat Görig vom Land Hessen übernommen werden. Wie groß der Umfang der nötigen Renovierungen ist, sei derzeit unklar. „Der Umfang kann erst nach der Räumung der Hallen ermittelt werden“, so Görig. Für eine mögliche Herrichtung von neuen Notunterkünften sollen aus Sicht des Landrats künftig keine Sporthallen mehr genutzt werden. Wie er sagte, habe der Vogelsbergkreis fünf Liegenschaften für weitere Notunterkünfte an das Land gemeldet. Zwei dieser Liegenschaften würden vom Vogelsbergkreis fokussiert werden.

Unberührt von den Notunterkünften seien derzeit über 1000 Flüchtlinge in festen Unterkünften im Vogelsbergkreis untergebracht, davon 600 in Gemeinschaftsunterkünften und 400 in Wohnungen. Unter diesen Menschen seien etwa 250 Flüchtlinge aus dem Westbalkan, deren Abschiebung sehr wahrscheinlich sei. / pw

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren