13. Oktober 2017: Ein 66-Jähriger stürzt mit einem Kleinflugzeug in einem Wald bei Grebenhain ab.
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13. Oktober 2017: Ein 66-Jähriger stürzt mit einem Kleinflugzeug in einem Wald bei Grebenhain ab.

BfU veröffentlicht Bericht

Grebenhain: Flugzeugabsturz vor drei Jahren - Untersuchungen ergeben Ursache des Unglücks

Der Absturz eines Kleinflugzeugs vor knapp drei Jahren bei Grebenhain geht den Untersuchungen zufolge auf schlechtes Wetter und eine falsche Einschätzung durch den Piloten zurück.

Braunschweig/Grebenhain - Der 66 Jahre alte Mann aus Staufenberg im niedersächsischen Landkreis Göttingen war bei dem Flugzeugabsturz am 13. Oktober 2017 bei Grebenhain ums Leben gekommen.

Der Pilot habe das Risiko durch aufsteigende Nebelwolken und schlechte Sicht unterschätzt, heißt es in dem nun veröffentlichten Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BfU) in Braunschweig. Der Pilot sei bei Sichtflug in Wetterbedingungen unterwegs gewesen, für die er nicht ausreichend qualifiziert und sein Ultraleichtflugzeug nicht ausgerüstet gewesen sei.

Flugzeugabsturz bei Grebenhain: Pilot unterschätzt Wetterbedingungen

Zum Unfall beigetragen habe, dass der Flug mit Blick auf das Wetter nur unzureichend vorbereitet worden sei. Zudem habe der Pilot die Bedingungen während des Fluges falsch beurteilt. Das Flugzeug hatte Baumwipfel gestreift, war auf den Waldboden gestürzt und ausgebrannt. Der Pilot hatte das Rettungssystem nicht mehr auslösen können.

Die Polizei suchte die Unfallstelle ab. (Archivfoto)

Der bei dem Unfall gestorbene Mann war nach BfU-Erkenntnissen ein erfahrener Pilot. Er sei seit 1972 als Pilot unterwegs gewesen, zunächst mit Segelflugzeugen, seit 1999 auch mit Ultraleichtflugzeugen. (dpa)

Lesen Sie hier: Absturz in der Fulda-Aue - Pilot kommt ums Leben

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