Unterschiedlichste Krippen und Krippenbilder gibt es derzeit in Freiensteinau zu entdecken. Das Bild zeigt die Krippe mit der „Nummer 8“ in einem Fenster.
+
Unterschiedlichste Krippen und Krippenbilder gibt es derzeit in Freiensteinau zu entdecken. Das Bild zeigt die Krippe mit der „Nummer 8“ in einem Fenster.

Gutscheine als Gewinn

Kleiner Ersatz für ausgefallenen Weihnachtsmarkt: Freiensteinauer Landfrauen laden zum Krippen-Suchspiel ein

Zur Einstimmung auf Weihnachten haben sich die Freiensteinauer Landfrauen in diesem Jahr etwas besonderes einfallen lassen: Noch bis zum dritten Advent sind 16 Krippen und Krippenbilder in den Fenstern und Vorgärten des Kernorts aufgestellt und laden zu einem gleichermaßen besinnlichen wie vergnüglichen Suchspiel für die ganze Familie ein.

Freiensteinau - Bis einschließlich 13. Dezember lohnt es sich, mit offenen Augen durch Freiensteinau zu laufen, denn es gibt allerhand zu entdecken – und sogar zu gewinnen. Insgesamt 16 Krippen und Krippenbilder in verschiedenster Form gilt es zu finden, entweder aufgestellt oder aufgehängt in Fenstern oder aber draußen aufgebaut, im Hellen und bei Dunkelheit sowie vom öffentlichen Raum aus gut zu sehen, sodass kein Privatgrund betreten werden muss.

Alle gezeigten Krippen und Krippenbilder sind mit einer Nummer versehen. Um beim Gewinnspiel mitzumachen, muss die jeweilige Straße mit Hausnummer oder das Gebäude in die Teilnahmeliste neben der entsprechenden Ziffer eingetragen werden. Die Ratezettel sind im Mitteilungsblatt der Gemeinde zu finden und liegen zudem in den örtlichen Geschäften aus. Die ausgefüllte Liste kann dann mit Namen und Telefonnummer versehen bis spätestens 16. Dezember in die Briefkästen von Ursula Pöhlig, Im Mühlfeld 8, Lydia Köhler, Hintergasse 2, oder Sandra Greulich, Am Christinenberg 6, eingeworfen werden. Als Gewinne winken Gutscheine der ortsansässigen Gastronomie und Geschäftswelt. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los, die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Freiensteinauer Landfrauen entwickeln Suchspiel für die ganze Familie

Die Idee kam der Vorsitzenden des Freiensteinauer Landfrauenvereins, Ursula Pöhlig, als abzusehen war, dass auch im Dezember coronabedingt nicht viel los sein wird: „Ich habe es dann auf einer Vorstandssitzung meinen Vorstandsdamen vorgestellt. Die fanden die Idee auch gut, und so haben wir mit der Planung angefangen.“ Das ebenso stimmungsvolle wie vergnügliche Suchspiel soll ein kleiner Ersatz für den ausgefallenen Weihnachtsmarkt und die abgesagten Feste sein. So laden die Landfrauen Familien ein, durch den Ort zu spazieren, sich aufmerksam umzuschauen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Pöhlig: „Die Leute sollen ja schließlich an die frische Luft.“ (Lesen Sie hier: Fünf neue Wanderwege in Freiensteinau - Rund 17.000 Euro Förderung vom Land).

Überhaupt gestaltete sich das Landfrauenjahr 2020 ganz anders als ursprünglich vorgesehen: Seit März fand keine der angedachten Veranstaltungen mehr statt. „Wir haben im Sommer einen kleinen Fruchtsecco an unsere Mitglieder verteilt und diesen dann getrennt in Gedanken aneinander genossen“, erzählt Pöhlig und fügt an: „Im Herbst hatten wir eine kulinarische Herbstwanderung, mit Stationen bei den Vorstandsmitgliedern, wo jeweils zwei Damen zusammen einen herbstlichen Genuss vorbereitet hatten.“

Vorsitzende Ursula Pöhlig: Freude auf Teilnahme an dem Suchspiel

Der für November geplante Filmabend musste dann wieder abgesagt werden. „Am zweiten Adventswochenende wäre der Weihnachtsmarkt in Freiensteinau gewesen, an dem wir uns mit unserer Waffelstube beteiligt hätten. So freuen wir uns jetzt auf eine hoffentlich rege Teilnahme an unserem Suchspiel“, so Pöhlig. Darüber hinaus hatten die Landfrauen schon im Frühsommer auf die Schnelle und unter Coronabedingungen einen Nähabend organisiert, um das Klinikum in Fulda wieder mit Drainagetaschen für Brustkrebspatientinnen auszustatten. In den vergangenen Wochen fertigten einige der Damen nochmals Taschen für das Klinikum an.

Voll des Lobes ist Pöhlig auch für das digitale Programm des Landfrauenverbands. Zwar gebe es hinsichtlich der Internetangebote bei einigen noch Berührungsängste, aber „gerade jetzt ist das Angebot super und eine annehmbare Alternative, wenn nichts anderes geht“, so Pöhlig. (Kathrin Noll)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema