Ein zerstörter Pkw liegt auf der Seite.
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Auf der A 5 ist am Mittwoch ein Pkw mit einem Sattelzug kollidiert. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.

Zwei Fahrer leicht verletzt

Unfall auf A5 bei Alsfeld: Auto kollidiert mit Sattelzug - Polizei bemängelt Rettungsgasse

Ein Land Rover ist am Mittwochnachmittag auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Homberg (Ohm) und Alsfeld (West) mit einem Sattelzug kollidiert. Dabei kam es zu einem zehn Kilometer langen Stau. Beide Fahrer wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Homberg/Alsfeld - Eine 49-Jährige aus dem Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) war mit ihrem Sattelzug der Marke Volvo/Fliegl auf der rechten Spur der A5 in Richtung Hattenbacher Dreieck unterwegs. Ein nachfolgender 54-Jähriger aus dem Main-Taunus-Kreis (Hessen) fuhr mit seinem Land Rover auf der linken Spur, als er aus noch unbekannten Gründen in einer leichten Kurve nach rechts abkam.

Dabei stieß er mit der Front seines Fahrzeugs gegen das Heck des Sattelaufliegers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Land Rover nach links abgewiesen und schleuderte quer über die Fahrbahn in die Mittelleitplanke. Daraufhin kippte das Auto auf die linke Seite und blieb quer zur Fahrtrichtung liegen.

Hessen: Unfall auf A5 bei Alsfeld - Polizei bemängelt Rettungsgasse

Die beiden Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt ins Klinikum Alsfeld gebracht. Ihre Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei etwa 50.000 Euro. Die Polizei ermittelt derzeit noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Der Sattelzug befand sich auf der rechten Spur, als der ihn ein Fahrer mit seinem Pkw touchierte.

Wegen des Verkehrsunfalls und der anschließenden Bergung war der rechte Fahrstreifen in nördlicher Richtung in der Zeit von 16.50 bis 19.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet und staute sich ab der Unfallstelle auf zehn Kilometer zurück.

Unfall auf A5: Nach Unfall auf A5 bildet sich zehn Kilometer langer Stau - Zwei Fahrer leicht verletzt

Die Polizei stellte zudem fest, dass die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer die zwingend notwendige Rettungsgasse nicht oder nur unzureichend bildeten. Daher ergaben sich erhebliche Probleme für die Rettungskräfte, zeitig an der Unfallstelle zu sein. Bei einem Unfall auf der A7, bei dem sich ein Transporter mit einem Anhänger überschlagen hat, berichtet das Polizeipräsidium Osthessen hingegen, dass die Rettungsgasse sehr vorbildlich gebildet worden sei. (hes)

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