Fotos: Philipp Weitzel

Hessenweit höchste Windgeschwindigkeiten bei Tief Eberhard im Vogelsbergkreis gemessen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Vogelsberg - Mehr als 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Vogelsbergkreis im Sturmeinsatz. Tief Eberhard wehte mit orkanartigen Böen über die Städte und Gemeinden hinweg. Dabei wurden am Abend rund 50 Einsatzstellen für die Freiwilligen Feuerwehren in 14 der 19 Vogelsbergkommunen gezählt. Verletzt wurde laut ersten Angaben glücklicherweise niemand.

In der Gemeinde Mücke gab es zwei Baumstürze auf Straßen sowie ein abgedecktes Dach. 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. In Schotten gab es drei Baumstürze auf Straßen, ebenfalls 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. In der Gemeinde Schwalmtal wurde der Kamin eines Wohnhauses beschädigt, zudem stürzten Bäume auf die Straße zwischen Rainrod und Eifa. Etwa 20 Schwalmtaler Feuerwehrleute waren an den beiden Einsatzstellen vor Ort.

Bei Ulrichstein wurden drei umgestürzte Bäume auf Straßen gezählt, die jeweils von Feuerwehrleuten weggeschnitten wurden. Wie Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke schilderte, war an einer Einsatzstelle ein Auto durch Windbruch eingeschlossen. Lediglich in Freiensteinau, Herbstein, Lautertal, Schlitz und Wartenberg kam es bis 20 Uhr zu keinen Feuerwehreinsätzen.

Die hessenweit höchsten Windgeschwindigkeiten mit 107 Stundenkilometern – das entspricht orkanartigen Böen – wurden in Neu-Ulrichstein bei Homberg (Ohm) verzeichnet. / pw

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