In Üllershausen soll der Vorplatz des DGH neu gestaltet werden. Dabei soll auch die Linde gefällt werden. / Foto: Sigi Stock

Im HFWA wurden viele Detailfragen zum kommenden Haushalt geklärt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Mit den Beratungen für den Haushalt und den Wirtschaftsplan der Stadt werden, so formulierte es Ausschussvorsitzender Heiko Siemon (CDU), die Weichen für das neue Jahr gestellt. Bei der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses hatten die Haushaltsexperten der Fraktionen Gelegenheit, Fragen zu den Zahlenwerken zu stellen.

Von Bernd Götte Dabei kamen auch einige Baumaßnahmen unterschiedlicher Größenordnung zur Sprache. So erläuterte Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer (CDU), dass für eine Ampel in der Bahnhofstraße zwischen der Drogerie Müller und dem Rewe-Markt 20 000 Euro eingestellt seien. Die Einfahrtsregelung sei schon mit den verschiedenen Märkten vor Ort abgesprochen worden. Nun müsse nur noch HessenMobil grünes Licht für das Aufstellen der Ampel geben, was, so deutete der Bürgermeister an, aber noch eine Weile dauern könne.

Umgestaltet werden soll der Vorplatz des DGH in Bernshausen. Die Platten vor dem Gebäude begännen sich zu heben, deswegen solle das Areal neu gepflastert werden. Weichen soll auch die Linde vor dem DGH. Sie soll durch einen anderen Baum ersetzt werden. Dabei wird es sich wohl aber nicht um eine Linde handeln.

Keine Konsequenzen für die Kommune hat der Rückzug von HessenForst aus der Holzvermarktung, beantwortete Schäfer eine Frage von Thomas Ziegler (SPD). Die Holzvermarktung beginne erst ab 100 Hektar Wald, die Stadt besitze aber nur 82 Hektar.

Um die Wasserversorgung drehte sich eine Anfrage von Klaus Dieter Koch (BLS). Er wollte wissen, ob es sich für die Stadt lohne, die Wasserversorgung für das Hofgut Sassen zu übernehmen. Schäfer wies zunächst auf die Versorgungspflicht der Stadt hin. Zudem sah der Rathauschef Vorteile in der Vernetzung der Wasserversorgung der Stadt Schlitz.

Probleme bereite die zunehmende Zahl der Rohrbrüche, die Schäfer auf das schon recht hohe Alter der meisten Rohrleitungen zurückführe. Allerdings sei der Wasserverlust mit 10,8 Prozent immer noch verhältnismäßig gering.

Dr. Katja Landgraf (FDP) hinterfragte die Kosten von 20 000 Euro, die für einen Beratungsvertrag im IKEK-Verfahren eingestellt sind. Schäfer erklärte, dass dies notwendig sei, um weiter bei IKEK mitmachen zu können. Diese Kosten seien auch förderfähig. Die Personalkosten für die Jugendarbeit, über die sich Landgraf auch informieren wollte, sind laut Schäfer nicht um 10 000 Euro höher angesetzt, weil neues Personal eingestellt oder mehr Jugendliche zu betreuen seien, sondern dies liege vor allem an Tariferhöhung für die Beschäftigten. Für Softwarepflege des „digitalen Sitzungsdienstes” sind im Haushalt 2000 Euro vorgesehen, erklärte Hauptamtsleiterin Anja Rippl auf eine weitere Frage Landgrafs.

Noch ungewiss erscheint die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Feuerwehr Schlitz-Süd. Schäfer berichtete, dass die Anschaffung auf der Prioritätenliste für Kreiszuschüsse auf dem sechsten Platz stehe. Ob, wenn die Liste bis zum Platz fünf abgearbeitet sein wird, noch Geld übrig ist, konnte Bürgermeister Schäfer noch nicht abschließend einschätzen (siehe auch Bericht auf Seite 8).

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