Das Hutzelfeuer verbreitete eine wohlige Wärme. / Foto: Sigi Stock

Hutzelfeuer in Rimbach: Wieder viele Gäste aus Nah und Fern

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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RIMBACH - Weithin sichtbar loderten am Samstagabend die Flammen des Rimbacher Hutzelfeuers. Es knisterte, knackte, und die aufgestapelten und ausgedienten Tannenbäume verbreiteten eine wohlige Wärme.

Das abgesteckte Areal rund um das Feuer wurde mit Argusaugen von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rimbach bewacht. Sie sorgten so für die nötige Sicherheit. Staunend standen die Kinder mit ihren Eltern rundherum. Auch für die Großen ist es immer wieder faszinierend, was Feuer für eine Anziehungskraft ausübt.

Das Wetter hingegen war ein einziges Durcheinander. War es am Samstag bis zum frühen Nachmittag noch herrlich mit Sonnenschein und blauem Himmel, schickte Petrus danach ein Gemisch aus Regen und Schnee. Bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Mit dichter, wetterfester und warmer Bekleidung ausgestattet, trotzten die großen wie kleinen Besucher und Besucherinnen den feuchten Kapriolen.

Einziges Hutzelfeuer im Schlitzerland

War der Besucherandrang am Anfang auch etwas verhalten – bei einbrechender Dunkelheit wurde der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr gerne Folge geleistet und der Grillplatz füllte sich zusehends mit Gästen aus Nah und Fern. Rimbach ist der einzige Ort im Schlitzerland, indem die alte Tradition des Winteraustreibens mit dem sogenannten Hutzelfeuer weiter fortgeführt wird.

Es duftete nach leckeren Würstchen und Steaks vom Grill. Dazu gab es kühle Getränke, aber auch heißen Glühwein oder heißen Apfelsaft mit und ohne Alkohol. Ungeduldig warteten die vielen Kinder bis das Okay zum Anzünden der Fackeln kam. Gemeinsam zog man eine kleine Runde durch den Ort, dann durften die Jungs und Mädchen endlich das Feuer entfachen. In gemütlicher Runde verbrachten alle Gäste einen schönen Abend. / sigi

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