Die Ortsvorsteher wurden während ihrer Versammlung von Bürgermeister Schäfer ausführlich über die verschiedensten Themen informiert. / Foto: Saurwein

IKEK statt "Unser Dorf soll schöner werden"

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Willofs - Vergangenen Mittwoch trafen sich die Schlitzerländer Ortsvorsteher mit Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, den Abteilungsleitern aus der Verwaltung und den Werken sowie den Mitgliedern des Magistrats im Willofser DGH zur Dienstversammlung. Als Gast war Frau Wagner vom Amt für den ländlichen Raum eingeladen.

Frau Wagner gab einen Einblick in das neue Dorfentwicklungsprogramm. Was früher einmal "Unser Dorf soll schöner werden" hieß, ist jetzt IKEK. Ging es früher um die Entwicklung eines einzelnen ländlichen Ortes, so steht seit 2012 ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen, die sich vor allem aus dem demografischen und sozioökonomischen (die Volkswirtschaft in ihrer gesellschaftlichen Struktur betreffend) Wandel ergeben, richtet die Dorfentwicklung in Hessen den Blick jetzt stärker auf die gesamtkommunale Ebene. Nicht mehr ein Ortsteil zählt, sondern die ländliche Großgemeinde in ihrer Entwicklung. Erster Schritt ist die Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes als Grundlage für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung. Ziel ist die Gestaltung zukünftiger kommunaler Entwicklungen in einer breiten Themenpalette unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen: Die aktive Gestaltung des demografischen Wandels, Sicherung und Ausbau einer guten Lebensqualität, Erhalt der Vielfalt dörflicher Lebensformen, Erhalt des bau- und kulturgeschichtlichen Erbes der Dörfer / Stadtteile. Zwölf Handlungsfelder So umfassend wie das Ziel sind die zwölf Handlungsfelder als inhaltlicher Rahmen des IKEK: Städtebauliche Entwicklung und Leerstand; soziale Infrastruktur; bürgerschaftliches Engagement; Bildung; Verkehr; Energie, Klima und Ressourcenschutz; technische Infrastruktur; Wirtschaft; Tourismus; Landschaft; Freizeit sowie Kultur und Brauchtum. Die Teilnahme an IKEK muss durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Eine Förderung erfolgt dann mit einem Sockelbetrag und anschließend projektbezogen durch die Wirtschaftsbank. Die weiteren Themen lesen Sie in der Print-Ausgabe des Schlitzer Bote.

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