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Der Magistrat in Schlitz befasste sich mit dem Schwimmunterricht.

Nur 30 Minuten netto?

Kontroverse Diskussion über Schwimmunterricht im Magistrat in Schlitz

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Eine Optimierung des Schwimmunterrichts an den Schlitzer Schulen wünschte sich die CDU während der jüngsten Stadtverordnetensitzung. Es schloss sich die Diskussion an, ob der Schwimmunterricht überhaupt ein Thema für den Magistrat ist.

Schlitz - Heiko Siemon erläuterte, dass besonders während der Wintermonate, wenn die Kinder ins Hallenbad nach Lauterbach gefahren würden, bei zwei Stunden Brutto-Unterrichtszeit nur 30 Minuten netto im Schwimmbecken verbracht würden. Deswegen sollte der Schwimmunterricht immer drei Stunden am Stück betragen. 

„Wir haben Bauchschmerzen“, sagte Prof. Konrad Hillebrand (SPD), als er die Zustimmung seiner Fraktion ankündigte. Denn eigentlich sei es nicht die Sache des Magistrats, sich in schulinterne Angelegenheiten zu mischen.

Zustimmung bei einer Enthaltung

Ähnlich sah dies Margit Applegate von der BLS. „Ich habe gar nicht glauben können, wie man so etwas formulieren kann,“ die zudem erklärte, dass an der Dieffenbachschule die bestmögliche Lösung schon gefunden sei.

Schließlich wurde der Antrag entsprechend geändert, dass mit den Schulen erörtert werden soll, ob und wie organisatorische Änderungen beim Schwimmunterricht sinnvoll seien. Dem wurde bei einer Enthaltung zugestimmt. 

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