Noch ist das Bad in Landenhausen leer. Das soll sich ab 4. Juli ändern.
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Noch ist das Bad in Landenhausen leer. Das soll sich ab 4. Juli ändern.

Start am Samstag

Freibad Landenhausen: Öffnung unter Corona-Auflagen

Gute Nachricht für alle Wasserratten: Das Freibad Landenhausen wird in diesem Jahr trotz Corona ab Samstag, 4. Juli, öffnen. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Grund sind die aktuellen Lockerungen des Landes.

Landenhausen - Das Thema Freibadöffnung während Corona stand bereits im Mai auf der Tagesordnung einer Gemeindevertretersitzung, erzählt Bürgermeister Dr. Olaf Dahlmann (SPD). „Mein Standpunkt damals war: Ich möchte gerne öffnen, aber nicht zu jedem Preis.“ Vor diesem Hintergrund sei er „glücklich und zufrieden“, dass die seit Mitte Juni geltende Verordnungslage des Landes eine Öffnung der Schwimmbäder unter Auflagen und der Erstellung eines Hygienekonzeptes, das dem zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt werden muss, möglich mache.

Das Badevergnügen muss jedoch unter Auflagen stattfinden: Insgesamt dürfen sich nur maximal 400 Personen auf dem Schwimmbadgelände aufhalten, davon maximal 40 im Schwimmer- und maximal 30 im Nichtschwimmerbecken.

Freibad Landenhausen: Badespaß im Testbetrieb

Die Öffnungszeiten werden in zwei Blöcke, jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr, eingeteilt. Dazwischen findet laut Gemeinde eine intensive Reinigung und Desinfektion statt. Außerdem gilt in den Bereichen Eingang, Kiosk, Umkleide, Duschen und WC sowie im Ausgangsbereich eine Maskenpflicht. „Badespaß als solcher sieht natürlich anders aus“, räumt der Bürgermeister ein.

Die Öffnung soll in einer Art Testbetrieb laufen. „Wir starten mit dem Ziel, die gesamten Sommerferien abzudecken und beobachten währenddessen die Lage und die Akzeptanz der Maßnahmen“, erklärt Dahlmann. „Wenn wir etwa feststellen, dass es einen Besucheransturm bis weit über den Parkplatz hinaus gibt, dann müssen wir vielleicht kurzfristig sagen: Das geht so nicht.“

Bürgermeister Olaf Dahlmann will keinen Sicherheitsdienst bemühen müssen

Das Gemeindeoberhaupt appelliert daher an die Vernunft der Badegäste. „Was ich nicht möchte ist, dass wir mit Sicherheitsdienst arbeiten müssen. Das verursacht zum einen Kosten, zum anderen hemmt es das Badevergnügen noch zusätzlich.“ (mlo)

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