Lothar Pietsch, Carolan Lieb und Erwin Fauß mit einem Plakat für den Mittelaltermarkt in Lauterbach.
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Stellten den Lauterbacher Mittelaltermarkt vor: Lothar Pietsch, Veranstalter Carolan Lieb und Erwin Fauß vom Verein Stadtmarketing (von links).

Ende Juli

Trotz Corona: In Lauterbach gibt es wieder einen Mittelaltermarkt 

  • Eike Zenner
    vonEike Zenner
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Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird es in Lauterbach auch jetzt wieder einen Mittelaltermakt geben - trotz der Corona-Pandemie.

Lauterbach - Carolan Lieb vom Verein Lorraine Medievale hatte für dieses Jahr 19 Mittelaltermärkte in ganz Deutschland geplant, aber neun davon mussten schon abgesagt werden - wegen Corona. Lauterbachs Erster Stadtrat Lothar Pietsch erklärte bei einer Pressekonferenz, dass es möglich war, kurzfristig diesen Markt nach Lauterbach zu holen. Carolan Lieb hatte zuvor Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen. Es gibt ein Hygienekonzept und Auflagen, unter denen der Markt am 25. und 26. Juli auf den Flächen des „Alten-Esel“ und im „Hohhausgarten“ statffinden kann.

Mittelaltermarkt in Lauterbach: Auflagen wegen des Coronavirus

Auf den Flächen können etwa 250 Personen den Markt besuchen. Stadtrat Pietsch geht davon aus, dass die Besucher für die Einschränkungen (Abstandsregeln und Mund- und Nasenschutz) Verständnis haben. Es gibt nur einen Eingangsbereich über die Straße Hinter dem Spittel. Und: Die Besucher müssen erfasst werden mit Name, Anschrift, sowie die Uhrzeit ihres Besuchs.

Musiker und Gaukler dürfen nicht auftreten. Dafür setzt der Veranstalter verstärkt auf Handwerker, die zeigen, was sie können, und zusätzlich auf Gastronomie. Mit dabei sind Schmiede, Leder-, Bogen- und Pfeilebauer, Gewandschneider, Holzschnitzer und Salbenkrämer.

Der 2. Lauterbacher Mittelaltermarkt findet am 25. Juli von 12 bis 22 Uhr statt und am 26. Juli von 11 bis 18 Uhr statt. (ah)

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