In einem Sägewerk in Lauterbach hatte es am Montagabend gebrannt.
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In einem Sägewerk in Lauterbach hatte es am Montagabend gebrannt.

300.000 Euro Sachschaden

Brand in Lauterbacher Sägewerk - Bahnstrecke bis in die Nacht gesperrt

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Ein Sägewerk in Lauterbach hat am Montagabend gebrannt. An einer Maschine entstand ein Schwelbrand, der zu einem Sachschaden von 300.000 Euro führte.

Lauterbach - Wie schon vergangenen Montag, als fast zeitgleich Brände in Fulda-Kohlhaus und Petersberg-Steinau ausbrachen, brannte es am Montagabend sowohl in Hünfeld als auch in Lauterbach.

In Lauterbach wurde durch einen Angestellten des Sägewerks um 20.14 Uhr an einer gerade im Betrieb befindlichen Maschine eine starke Rauchentwicklung festgestellt, gab das Polizeipräsidium Osthessen in einer Pressemitteilung bekannt. Es entwickelte sich an der Maschine ein Schwelbrand, der sich über Elektrokabel zum Sicherungskasten ausbreitete. „Die Maschinenhalle mit den Maßen 50x30 Metern und einer Höhe von circa 15 Metern stand schon bald im Vollbrand und musste durch die Feuerwehren aus Lauterbach und Schlitz massiv bekämpft werden“, teilte die Polizei außerdem mit. Verletzt wurde niemand.

Auch das Technische Hilfswerk war beim Brand des Sägewerks in Lauterbach vor Ort.

Schwelbrand in Lauterbacher Sägewerk verursacht 300.000 Euro Sachschaden

Der Sachschaden an der Maschine und der Halle wird auf 300.000 Euro geschätzt. Der Brand konnte noch in der Nacht unter Kontrolle gebracht werden. „In der Dämmung der Außenwand hinter der Fassadenverkleidung aus Trapezblech befanden sich noch Glutnester, die gelöscht werden mussten“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Brandursache muss noch genau geklärt werden.

Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (CDU) machte sich noch am Abend vor Ort ein Bild von der Lage: „Ich danke den Kräften für den raschen und zielgerichteten Einsatz. Das Zusammenspiel innerhalb der Wehren unserer Stadt, aber auch mit der Nachbarwehr aus Schlitz hat sehr gut funktioniert. Ein Dankeschön auch an das THW und das Deutsche Rote Kreuz, die zeigen, dass humanitäre Hilfe immer an oberster Stelle steht.“

Bis in die Nacht hinein wurde das Sägewerk auf Glutnester untersucht.

Die Brandstelle wird für weitere Ermittlungen vom Fachkommissariat der Polizeidirektion Lauterbach untersucht. Die angrenzende Bahnlinie Fulda - Gießen - Limburg war während der Löscharbeiten von 20.15 bis 1.20 Uhr über die Notfallzentrale für den Zugverkehr gesperrt worden.

Lesen Sie hier: Der Brand in Fulda-Kohlhaus zog viele Schaulustige an. Und: Die Feuerwehren mussten bei den Bränden einen logistischen Spagat machen. Außerdem: Schockmeldung für die Feuerwehr Hofbieber: Einsatz auf dem eigenen Gelände.

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