Albrecht Harres, Hakki Orhan (von links) sowie Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Revierleiter Stefan Heyar, der zuständige Forstbeamte für den Lauterbacher Stadtwald, vor einer Sperre am Schneckentürmchen.
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Albrecht Harres, Hakki Orhan (von links) sowie Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Revierleiter Stefan Heyar, der zuständige Forstbeamte für den Lauterbacher Stadtwald, vor einer Sperre am Schneckentürmchen.

Aus Sicherheit

Nach Baumfällungen: Wege und Schneisen rund um das Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach gesperrt

Rund um das Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach sind vor wenigen Wochen Bäume gefällt worden. Nun sind Wege und Schneisen des Waldgeländes mit Schranken abgesperrt.

Lauterbach - Nachdem vor 14 Tagen im Bereich der Zufahrten zum Eichhof-Krankenhaus vertrocknete Bäume gefällt und trockene Äste aus dem Kronenbereich entfernt wurden, hat sich die Stadtverwaltung mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller in Zusammenarbeit mit dem für die Waldungen der Kreisstadt zuständigen Forstbeamten Stefan Heyar vom Forstamt Romrod sich entschlossen, aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht des Waldeigentümers alle Wege und Schneisen des ca. 30 Hektar großen Waldgeländes mit Schranken ab sofort zu schließen.

Lauterbach: Waldgelände um Eichhof-Krankenhaus gesperrt

So haben die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs in den letzten Tagen 15 Sperren an den entsprechenden Stellen installiert, wie der Leiter des Bauhofs, Albrecht Harres am Donnerstag in einer eilig einberufenen Pressekonferenz am sogenannten „Schneckentürmchen“ erklärte. Dabei wurden teilweise auch angemietete Hubsteiger eingesetzt, sodass Kosten in Höhe von ca. 3500 Euro entstanden.

An allen Sperren wurden Aushänge angebracht mit entsprechenden Erklärungen für diese Maßnahmen. Der Bürgermeister erklärte, dass dies auch deshalb notwendig wurde, weil diese Bereiche zum Beispiel der Weg zur Rehwiese und den darüber liegenden Vulkanradweg auch häufig von Wanderern benutzt werden.

Offen bleibt der Fußweg am Steilhang vom Schwimmbadweg zum Schneckentürmchen. Frei ist auch der Zugang zum Eichhof-Krankenhaus von der Eichbergschule durch den Stadtpark. Besonders wichtig ist, so der Bürgermeister, dass die Zufahrt zum Eichhof-Krankenhaus für die Rettungsfahrzeuge garantiert ist.

Bürgermeister: Wer gesperrte Wege und Schneisen begeht, tut dies auf eigens Risiko

Wie Albrecht Harres mitteilte, wurden auch alle Sitzbänke in diesem Bereich entfernt und werden in der nächsten Zeit im Bauhof auf ihre Sicherheit überprüft. Ein Zufahrtsweg zur Rehwiese und dem Vulkanradweg wird jedoch offengehalten. Dort wurden trockene Äste mit Hilfe eines Hubsteigers entfernt.

In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Romrod wird zudem ein Konzept erarbeitet, wie man auch in Zukunft mit den Wegen und Schneisen der städtischen Waldungen umgehen soll. Wer trotzdem gesperrte Wege und Schneisen begeht, tut dies auf eigenes Risiko, erklärte der Bürgermeister. (dr)

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