Ruth Klesper-Herget, Bürgermeister Vollmöller und Ute Kirst (von inks) mit den neuen Bierdeckeln. / Foto: Hahner

Lauterbacher Burgbrauerei präsentiert neuen Bierdeckel zum 750. Stadtgeburtstag

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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- Ab sofort gibt es in den Gastätten, die von der Lauterbacher Burgbrauerei bedient werden, einen neuen Bierdeckel. Diesen stellte die Burgbrauerei am Freitag vor. Die Idee dazu hatte Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller, die Ausführung lag in den Händen der Designerin Ute Kirst.

Der neue Bierdeckel zeigt auf der einen Seite das Stadtsiegel mit dem Heiligen Simplizius und in deutscher Schrift die erste Strophe des Liedes „In Lauterbach hab ich mein Strumpf verlorn ...“, Unten links steht „750 Jahre Stadtrechte Lauterbach 1266-2016“.

Auf der anderen Seite „Seit über 485 Jahren eine köstliche Tradition“, in der Mitte ein Hufeisen mit einem Bierfass mit einem Esel und „Seit 1527“ Lauterbach – Aus Hessens ältester Familienbrauerei. Um das Siegel hat Ute Kirst noch eine gelb-rote Schnur gebastelt, und – obwohl bei weitem nicht so alt wie das Siegel – meinte Ute Kirst, auch das Strolchlied gehört zur Lauterbacher Tradition.

Eine Million Auflage

Bürgermiester Vollmöller dankte der Brauerei, die die Produktionskosten übernommen hat und überreichte bei dieser Gelegenheit eine hoch interessante Sammlung von Bierdeckeln, die die „Salzekuche-Jonge“ über einige Jahrzehnte gesammelt haben, darunter auch Bierdeckel mit dem Konterfei der Schwälmer- und Schlitzer Tracht.

Bierdeckel werden auch heute noch von Biertrinkern gesammelt und stellen gewissermaßen auch eine Historie des beliebten Gerstensafts dar. Ein Effekt für den Wirt: Es ist auch noch Platz für die Rechnung. Dieser Bierdeckel ist ein weiterer Eröffnungspunkt zum Stadtjubiläum, stellte Vollmöller fest. Der Bierdeckel wurde fürs Erste in einer Auflage von einer Million hergestellt. / dr

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