„Erntedankgottesdienst to go“ der Pfarrei Queck.
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„Erntedankgottesdienst to go“ der Pfarrei Queck.

Gottesdienst im Gehen

Pfarrei Queck lädt zu „Erntedankgottesdienst to go“ ein

Wegen der Coronapandemie kann das Erntedankfest in der Pfarrei Queck nicht wie gewohnt gefeiert werden. Mit einem „Erntedankgottesdienst to go“ bietet die Pfarrei am Sonntag um 10 Uhr einen ungewöhnlichen Ersatz für die Gottesdienste in den Kirchen an.

Queck - In den vergangenen Jahren wurde das Erntedankfest in der Pfarrei Queck mit drei unterschiedlichen Gottesdiensten gefeiert. Den Auftakt machte der Familiengottesdienst in der Quecker Kirche. Kinder und Konfirmanden bereiteten diesen Gottes-dienst auf Freizeiten oder durch einem Kinder- und Konfirmandentag vor und die Chöre der Pfarrei waren abwechselnd daran beteiligt.

Der zweite Gottesdienst wurde in der Scheune der Familie Masuck in Sandlofs unter Beteiligung des gemischten Chores gefeiert. Als dritten Erntedankgottesdienst wurde in Rimbach der Gottesdienst zum Kartoffelfest gefeiert, den der Obst- und Gartenbauverein und der Kirchenchor Ober-Wegfurth mit vorbereitet hatten.

Pfarrei Queck lädt zu besonderem Erntedankgottesdienst ein

Diese drei Gottesdienstformen sind wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht möglich. Keine der vier Kirchen in der Pfarrei würde die zu erwartenden Besucherzahlen im Rahmen der Abstandsregelungen aufnehmen können. Die Pfarrei Queck wagt deshalb in diesem Jahr den Schritt nach draußen und bietet am Sonntag einen „Erntedankgottesdienst to go“ an.

Die Gemeinde ist eingeladen, sich um 10 Uhr in Queck auf der Hardt beim Steinplatz am Wasserhäuschen (Ende des Grebenauer Weges) zu einem Gottesdienst im Gehen zu treffen. Der Gottesdienst beginnt mit Begrüßung und dem Lied „Wir pflügen und wir streuen“. Anders als in den Kirchen darf draußen ja gesungen werden. Dann geht die Gottesdienstgemeinde eine Strecke von etwa einem Kilometer. Dabei werden weitere Liedstrophen gesungen, Psalmentexte gelesen und Gebete gesprochen.

Besuch von Milch-Viehstall und Kükenstall

Nach etwa zweihundert Metern kann man dann den großen Milch-Viehstall der Familie Weber sehen. Landwirt Christian Weber wird die Gemeinde darüber informieren, wie in diesem Stall „geerntet“ wird. Dann macht sich die Gemeinde wieder auf den Weg, um nach etwa zweihundert Metern auf den Stall der Familie Kreutzer zu sehen.

Am Haltepunkt wird Burkhard Kreutzer darüber informieren, wie er in seinem „Kükenstall“ erntet. Der Weg wird schließlich an einer Kreuzung abgeschlossen. Die Gemeindeglieder können dann entweder den Weg als Rundweg fortsetzen und über die Mittelmühlen zurück zum Ausgangspunkt gehen oder auf Hinweg zurückzukehren. Der „Erntedankgottesdienst to go“ wird bei jedem Wetter gefeiert. Aber die Pfarrei Queck hofft, dass die Gottesdienstbesucher ohne Regenschirme auskommen. (pb)

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