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Rekord! Vogelsberger Vulkan-Express durchbricht erstmalig Marke von 37.000 Fahrgästen

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Archivfoto: Hessen-Tourismus/dpa
Archivfoto: Hessen-Tourismus/dpa

Vogelsberg - Die Saison geht zu Ende und kann als die erfolgreichste seit der Einführung des Vogelsberger Vulkan-Expresses im Jahr 2000 verbucht werden. Zwischen Mai und Oktober brachten die VGO-Busse tausende Einheimische und Touristen auf die Höhen des ältesten Naturparks Hessens.

Die Touren führten durch die vier Landkreise Vogelsberg, Wetterau, Gießen und Main-Kinzig. Waren es 2017 noch rund 35.300 Fahrgäste, konnten während dieser Saison über 37.000 Personen verbucht werden. Die Anzahl der transportierten Räder stieg um rund 1000 auf nahezu 10.300 an. Zu der am stärksten frequentierten Linie gehört die VB-93 Nidda – Schotten – Hoherodskopf, welche die Linie VB-90 Schlitz – Lauterbach – Herbstein – Hartmannshain – Gedern – Stockheim mittlerweile auf den zweiten Platz verwiesen hat. Sie beförderte nahezu ein Drittel aller Vulkan-Express-Nutzer.

Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Vogelsberger Vulkan-Express zu einem beliebten Verkehrsangebot mit wachsenden Fahrgastzahlen entwickelt“, zeigt sich der Geschäftsführer der VGO Verkehrsgesellschaft, Armin Klein, zufrieden mit der positiven Tendenz. „Vom 1. Mai bis zum letzten Sonntag im Oktober erweitern die Busse den Linienverkehr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen um zahlreiche Fahrtmöglichkeiten.“

Einen regelmäßigen Fahrgastanstieg verzeichneten auch die Linien VB-95 Bad Orb – Wächtersbach – Grebenhain – Hoherodskopf, die entlang des Südbahnradweges verkehrt sowie die Linie VB-94 Stockheim – Ortenberg – Gedern – Hartmannshain – Hoherodskopf. Wer eine Rad- oder auch Wandertour plant, hat durch die Nutzung des Vogelsberger Vulkan-Expresses die Möglichkeit, ein sehr weitläufiges Areal zu erschließen.

Da der Vulkan-Express Anschlüsse an die verschiedenen Bahnlinien Vogelsbergbahn, Horlofftalbahn, Niddertalbahn, Lahn-Kinzig-Bahn und Kinzigtalbahn bietet, ist der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg auch bequem mit dem ÖPNV zu erreichen. Fünf der insgesamt sechs Buslinien steuern sternförmig den im Zentrum gelegenen Hausberg und Umstiegspunkt Hoherodskopf an.

Über die Niddertalbahn-Linie 34 besteht aus der Region Frankfurt über Bad Vilbel in Glauburg-Stockheim ein guter Anschluss an die Vulkan-Express-Buslinien VB-90 und VB-94. Mit der Kinzigtalbahn lässt sich der Vulkanradweg – in Frankfurt gestartet, über Hanau und Wächtersbach – in knapp zwei Stunden erreichen. In Wächtersbach wird über die Buslinie VB-95, die entlang des Südbahnradweges pendelt, eine Verbindung nach Hartmannshain (höchster Punkt des Vulkanradweges) herstellt.

Wanderer erreichen mit den Bussen auch die Startpunkte der prämierten Wanderwege „Extratouren Vogelsberg“ sowie die Einstiegspunkte in den „Vulkanring Vogelsberg“, den Residenzenring, die Bonifatius-Route und viele weitere Wanderwege. Auch der Hoherodskopf bietet mit der Sommerrodelbahn, dem Kletterwald und Baumkronenpfad, dem Adventure-Golf, dem Galileo-Pfad der Sinne, dem Naturschutz-Infozentrum, geführten Rad- und Wandertouren sowie der abwechslungsreichen Gastronomie ein buntes und breitgefächertes Programm.

„Nun hoffen wir für die kommende Saison natürlich, dass die Fahrgäste uns treu bleiben”, formuliert Armin Klein seine Wünsche für das nächste Jahr. Wie immer startet die Vulkan-Express-Zeit am 1. Mai mit dem bekannten Vulkanfest auf dem Hoherodskopf. Infos rund um den Freizeit-busverkehr und die Auftaktveranstaltung sind auf der Internetseite www.vgo.de bzw. www.vulkanfest.de zu finden. Ab Mitte April 2019 liegen die neuen Fahrplanhefte mit zahlreichen Infos für Interessierte in den drei VGO-ServiceZentren Friedberg, Gießen und Alsfeld bereit. / rsb

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