Freude über die Bundesförderung: Michael Brand, Willy Kreuzer, Walter Ritz, Frank Jahn und Heiko Siemon (von links). Das Bild entstand im Februar bei dem Vor-Ort-Termin am Sprungturm im Schlitzer Freibad.
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Freude über die Bundesförderung: Michael Brand, Willy Kreuzer, Walter Ritz, Frank Jahn und Heiko Siemon (von links). Das Bild entstand im Februar bei dem Vor-Ort-Termin am Sprungturm im Schlitzer Freibad.

„Ich freue mich für Schlitz“

Millionenschwerer Zuschlag für das Freibad Schlitz - Michael Brand überbringt Förderzusage aus Berlin

Die Stadt Schlitz wird bei der Sanierung ihres Freibads vom Bund mit einer Million Euro gefördert. Diese Nachricht überbrachte der Bundestagsabgeordnete Michael Brand aus Berlin.

Schlitz - Am Ende sei es schnell gegangen, ist in einer Pressemitteilung von Michael Brand zu lesen. Wenige Tage nach dem Vor-Ort-Termin im Freibad Schlitz brachte der Bundestagsabgeordnete aus der laufenden Berliner Sitzungswoche per Telefon die positive Nachricht an die Stadt Schlitz: Der Bund fördert die Sanierung des Freibades mit einer Million Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch beschlossen. Die Mittel stammen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Die Freude in Schlitz über die Förderzusage ist groß. „Damit ist die Finanzierung des ersten Bauabschnittes gesichert, wir können endlich loslegen und unsere Planungen umsetzen. Damit haben sich die Bemühungen der letzten Monate und Jahre um das Bad wirklich gelohnt“, sagte der Erste Stadtrat Willy Kreuzer.

Schlitz: Freibad-Sanierung wird mit einer Million Euro gefördert - Michael Brand überbringt Nachricht aus Berlin

„Das ist ein echtes Pfund und der langersehnte Startschuss, dass es mit der Sanierung losgehen kann“, freute sich Bundestagsabgeordneter Michael Brand, der sich bei den Haushaltspolitikern der CDU/CSU im Bundestag für diese Förderung stark gemacht hatte. „Ich kenne das Freibad gut, auch die weitreichenden Sanierungsmaßnahmen – ohne Unterstützung ist das für die Stadt Schlitz schlicht nicht zu stemmen. Ich bin glücklich für alle Freunde des Freibads, dass das nach langem Ringen gelungen ist.“ Brand lobte insbesondere die „professionelle Vorarbeit der Verantwortlichen der Stadt Schlitz, insbesondere vom Ersten Stadtrat Willy Kreuzer mit seinem Team. Was er seit vielen, vielen Monaten leistet, ist unglaublich und verdient Respekt.“

Heiko Siemon, Stadtrat und Spitzenkandidat für die CDU Schlitz, sagte: „Dies sind sehr gute Nachrichten für unsere Stadt Schlitz und für den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung. Wir haben ein sehr gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Bundestagsabgeordneten Michael Brand, hier zeigt sich wie wichtig auch die Zusammenarbeit von Bundespolitik und Kommunalpolitik ist.“

Bundestagsabgeordneter mit Schlitzer Wurzeln: „Ordentliche Wegstrecke, bis das Bad im neuen Glanz erstrahlt“

„Im Sommer habe ich mit Familie mehrfach das kühle Nass im Pfordter See genossen. Das Schlitzerland ist einfach ein schöner Flecken Erde“, sagte der Bundestagsabgeordnete mit Schlitzer Wurzeln. „Es liegt noch eine ordentliche Wegstrecke vor uns, bis das Bad im neuen Glanz erstrahlt. Darauf habe ich schon heute große Vorfreude, denn das Freibad mit seinen 50-Meter-Bahnen, Sprungtürmen und Planschbereich für Kinder bleibt ein Juwel in der Region, den wir gemeinsam pflegen und auch gut nutzen sollten.“

Ziel des Förderprogramms aus dem Bundeshaushalt ist der Abbau des Investitionsstaus in den Kommunen. Der Bundestag hatte das Programm im Jahr 2016 im Rahmen des sogenannten Zukunftsinvestitionsprogramms beschlossen, und in der Folge immer wieder mit Finanzmitteln ausgestattet. Somit wurden kommunale Investitionen ermöglicht, heißt es in der Pressemitteilung von Michael Brand weiter. Im Konjunkturprogramm zur Bewältigung der Corona-Krise hatte der Bundestag in diesem Jahr weitere 600 Millionen Euro beschlossen. 200 Millionen Euro davon gehen an Kommunen, deren Förderanträge bisher noch nicht bedacht werden konnten, weitere 400 Millionen Euro sind für neue Projekte von Kommunen vorgesehen. (sec)

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