SPD-Chef Patrick Krug überreicht Grebenhains Bürgermeister Sebastian Stang das Parteibuch.
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SPD-Chef Patrick Krug überreicht Grebenhains Bürgermeister Sebastian Stang das Parteibuch.

Drei starke Kandidaten

Überraschung bei Kreistags-Nominierung in Grebenhain

  • Ann-Katrin Hahner
    vonAnn-Katrin Hahner
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Die SPD in Grebenhain hat im Rahmen einer Mitgliederversammlung am Freitagabend ihre Kandidaten für die SPD-Kreistagsliste nominiert. 

Die Überraschung des Abends war dabei der Parteieintritt und die Nominierung des Grebenhainer Bürgermeisters Sebastian Stang. Ulrich Höhn, der als Ortsvereinsvorsitzender die Versammlung leitete, zeigte sich höchst erfreut darüber, dass sich der 43-jährige Stang den Sozialdemokraten angeschlossen habe.

Neben Stang wurden Höhn selbst, langjähriges Kreistagsmitglied und Vorsitzender der Gemeindevertretung, sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD in Grebenhain Maximilian Ziegler für den Parteitag zur Listenaufstellung im Oktober nominiert. Der 60-jährige Betriebswirt Ulrich Höhn, der als Prokurist bei Fehl & Sohn Gebäudetechnik in Freiensteinau arbeitet, und der 28-jährige Wirtschaftsingenieur Maximilian Ziegler, der bei einem großen hessischen Mittelständler zurzeit beim Neubau des Terminal 3 in Frankfurt mitarbeitet, sind beide als stellvertretende Vorsitzende im Kreis für die SPD aktiv.

Drei starke Kandidaten für das Rennen um den Kreistag

Patrick Krug, der als SPD-Kreisvorsitzender der Versammlung beiwohnte, freute sich sehr, dass die Grebenhainer SPD mit Stang, Höhn und Ziegler drei starke Kandidaten aus allen Altersstufen in das Rennen für den Kreistag schicke. Er begrüßte den Beitritt von Sebastian Stang zur SPD, der als kompetente und engagierte Persönlichkeit eine wichtige Verstärkung für die Kreis-Partei bedeute.

„Als Bürgermeister habe ich in den letzten Jahren erfahren müssen, dass die kommunale Selbstverwaltung und Gestaltungsräume immer stärker geschrumpft sind und durch Vorgaben von Land und Bund erschwert werden. Umso wichtiger ist es daher, innerhalb einer Region zusammenzustehen, denn als einzelne Gemeinde oder Bürgermeister kann man nichts mehr erreichen. Daher wuchs in mir der Wunsch, mich auch oberhalb der örtlichen kommunalpolitischen Ebene zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen", so Stang. (akh)

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