Das Innenministerium bestellt 100.000 EDAG-Atemmasken „mask4all“, hergestellt in Schlitz.
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Das Innenministerium bestellt 100.000 EDAG-Atemmasken „mask4all“, hergestellt in Schlitz.

Clips aus Schlitz

Hessisches Innenministerium bestellt 100.000 EDAG-Atemmasken „mask4all“

Die EDAG Engineering GmbH und ihr Projektpartner Göttlicher GmbH & Co. KG aus Schlitz beliefern das Hessische Innenministerium mit Atemmaske „mask4all“. Diese wurde von EDAG eigenentwickelt.

Fulda/Schlitz - Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport hat die EDAG Engineering GmbH mit der Produktion und Lieferung von 100.000 der eigenentwickelten Atemmasken „mask4all“ beauftragt. Der Großauftrag wird von der EDAG Group gemeinsam mit ihrem Projektpartner Göttlicher GmbH und Co. KG (Schlitz) hergestellt, konfektioniert und ausgeliefert.

Das teilte die EDAG am Dienstag in einer Presseinformation mit. Die Lieferungen finden demnach in Teilmengen statt und werden bis zum 22. Mai abgeschlossen sein. Die Atemmaske „mask4all“ ist eine Eigenentwicklung des Engineering Dienstleisters EDAG (lesen Sie hier mehr: Set für Atemmasken: Projekt der EDAG Group mit Partnern).

Atemmasken durch einfache Clips-Verbindung

Aus den im Set enthaltenen wiederverwendbaren Vliesen oder auch aus haushaltsüblichen Stoffen können laut EDAG ohne Nähen Atemmasken montiert und durch eine einfache Clips-Verbindung gebaut werden, die zur COVID-19-Eindämmung beitragen werden.

Die Atemmasken sind den weiteren Angaben zufolge zur Selbstmontage für gewerbliche Kunden, kommunale Einrichtungen und Privatpersonen gedacht, um die angespannte Versorgungslage zu entlasten. Die „mask4all“ wurde Ende März 2020 von EDAG-Ingenieuren entwickelt, heißt es weiter. Sie wurde zunächst den über 8300 Mitarbeitern des weltweit tätigen Engineering-Unternehmens zur Verfügung gestellt.

Große Stückzahlen im Spritzgussverfahren

Um neben der Belegschaft auch weiteren Abnehmern den Zugang zur „mask4all“ zu ermöglichen, sind im April entsprechende Kooperationsvereinbarungen mit den Unternehmen Göttlicher GmbH & Co. KG und Möller Medical GmbH geschlossen worden. Diese stellen seit Mitte April im Spritzgussverfahren die „mask4all“ in großen Stückzahlen her und vertreiben sie über ihre Verkaufskanäle und ihre Partnerunternehmen.

sar

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