Blick auf den neu gepflasterten „Platz der Begegnung“ in Schlitz-Rimbach.
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Blick auf den neu gepflasterten „Platz der Begegnung“.

Einweihung gefeiert

„Platz der Begegnung“ - Rimbach hat einen neuen Mittelpunkt

Ferierstunde in Schlitz-Rimbach: Am ursprünglichen Datum des diesjährigen Kartoffelfestes, Sonntag, 11. Oktober, wurde die Einweihung des neuen „Platzes der Begegnung“ gefeiert. 

Schlitz-Rimbach - Die Rimbacher Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung sehr zahlreich gefolgt. Die Vorgaben der Corona-Verordnungen wurden von den Verantwortlichen von vornherein gut durchdacht, auch durchgeführt und eingehalten.

Der Platz zwischen Dorfgemeinschaftshaus und dem Feuerwehrgerätehaus war „bucklig“ geworden. Durch die Wurzeln der Bäume hatten sich die Steine gehoben und waren teilweise nur schwer begehbar. Insgesamt wurde jetzt eine Fläche von 620 Quadratmetern neu gepflastert; Kostenpunkt: 150.000 Euro. Für die Garage, angedacht für den Bus der Feuerwehr, fallen noch einmal 15.000 Euro an. Gebaut wurde von Ende Juni bis Ende September 2020.

Rimbach hat einen neuen „Platz der Begegnung“

Unter den geladenen Gästen waren Mitglieder des Magistrates, Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, Bürgermeister Alexander Altstadt, Erster Stadtrat Willy Kreuzer, Stadtverordnetenvorsteher Walter Ritz, Mitglieder des Rimbacher Ortsbeirates sowie viele fleißige Helfer. Ortsvorsteher Wilfried Susemichel nahm die Einweihung des neuen „Platz der Begegnung“ zum Anlass, um zurückzublicken: Es war ein langer Weg von der Planung zur Genehmigung und bis zu dem Tag, als der erste Stein in den Boden gelegt wurde. Nun liege der Hof in seiner „ganzen Größe und Schönheit vor uns“.

Dankesworte richtete Susemichel an den Magistrat der Stadt Schlitz, die Stadtverordneten, an die Planer Erich Lachmann und Margit Diener, an die bauausführende Firma Gluck, an den Städtischen Bauhof, das Wasserwerk und das E-Werk. Danke sagte er auch an Thomas Hahn und Moritz Müller, die den Bau von Anfang an begleitet haben, sowie an Thorsten Zomerland. Am Ende seiner kleinen Rede hatte der Ortsvorsteher noch ein paar gereimte Zeilen auf den Lippen: „Wenn das Wasser, was hier läuft schäumendes Bier wär, wären wir trunken ohne Ende. Trinkt sich das Alter wieder zur Jugend, so ist es eine wundervolle Tugend. Für Sorgen sorgt das liebe Leben. Sorgenbrecher sind heute nicht Becher, sondern Flaschen für die Zecher!”

Ortsvorsteher Wilfried Susemichel sagt Danke

Seit dem letzten Jahr, so der Erste Stadtrat Willy Kreuzer, sei Einiges passiert. Trotz Corona wurde hier das Projekt „Begegnungsplatz” durchgeführt. Der Bau stieß bei allen Parteien durchweg auf positive Zustimmung. Kreuzer dankte dem Amt für Ländlichen Raum im Rahmen der Dorferneuerung, für die Bezuschussung. Immerhin beträgt diese 75 Prozent.

Anita Schaub-Gluck erklärte, sie sei über den gelungenen Neubau des Platzes mehr als glücklich. Corona sei es aber leider geschuldet, dass das für diesen Sonntag geplante traditionelle Kartoffelfest ausfallen muss. Auch sie dankte allen Helfern sowie ihren Mitarbeitern. Bei kühlem, aber sonnigen und beständigen Herbstwetter verbrachten alle noch einen gemütlichen Nachmittag miteinander. (sigi)

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