Bei der Aufführung von „Ritter Rost“ haben alle Kids viel Spaß gehabt.
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Bei der Aufführung von „Ritter Rost“ haben alle Kids viel Spaß gehabt.

Abschiedsfeier in Schlitz

Dem Kindergarten adieu sagen: „Ich kann es kaum erwarten ein Schulkind zu sein!“

Die Vorschulkinder vom Dieffenbachkindergarten erlebten in der zurückliegenden Woche viel Spannung, Überraschungen und hatten gemeinsam viel Spaß. Angefangen hatte es bereits am Donnerstag. Hier war das Theather „Con Cuore“, Familie Maatz aus Queck, zu Gast im Kindergarten. 

Schlitz - Sie führten die bekannte Geschichte von „Ritter Rost“ auf. Die Aufführung bereitete den Kindern sehr viel Freude, es wurde viel gelacht und auch mal energisch eingegriffen und geholfen.

Viele konnten in der folgenden Nacht nicht unbedingt sehr gut schlafen. Es nahte der Abschiedstag im Kindergarten. Am Nachmittag kamen Eltern und Großeltern mit in den Kindergarten. In einer kleine Feier wurden die Vorschulkinder nun endgültig in ihren neuen Lebensabschnitt entlassen. Kindergartenleiterin Sigrid Steube hieß alle großen und kleinen Gäste herzlich willkommen. (Lesen Sie auch: Freizeit- und Ausflugskarte „Entdeckerwelt“ für den Vogelsberg neu aufgelegt)

Schlitz: Künftige Schulkinder sagen dem Kindergarten adieu

„Wir haben die Pandemie gut gemeistert, wir mussten aber auch Einschnitte durch Corona in dieser Zeit ertragen. Wir Erzieherinnen danken den Eltern für ihr Vertrauen, sie haben den Kindern ihren Weg zur Schule geebnet. Wir alle haben in den zurückliegenden Jahren viel erlebt: Wir haben gemeinsam gespielt, Fußball gespielt, gemalt, gesungen, geschaukelt, Karussell gefahren, gebaut, im Sandkasten gespielt, Geschichten gehört, Gedichte gelernt und vieles mehr. Wir haben aber auch gelernt in der Gemeinschaft zurecht zu kommen und auch mal Rücksicht zu nehmen. Ade du schöne Kindergartenzeit, wir sagen dir auf Wiedersehen!“

Im Anschluss lauschten alle der Geschichte vom „Zuckertütenbaum“, vorgelesen von Susanne Riechert. Kaum hatten die Kinder ihre kleine Schultüte bekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete wie aus Eimern. Die kleine Feier war jäh unterbrochen. Etwas später war es auch Zeit für die Eltern, sie halfen noch beim Aufbau der Nachtlager, ihre Kinder mal alleine zu lassen. Später folgte das gemeinsame Abendessen.

Die nächste Überraschung ließ gegen 19 Uhr nicht lange auf sich warten. Stadtwächter Hagen hatte sich angekündigt. Mit ihm zogen die Kinder und die Erzieherinnen durch die Burgenstadt. Aufmerksam wurde ihm gelauscht. Der Stadtwächter hatte viel unheimliches zu erzählen. Nach dem Rundgang durch die Burgenstadt ging es wieder zurück in den Kindergarten. Dort war noch Zeit zum Spielen und Geschichten lauschen, bevor sich alle „bettfertig“ machten. Es wurde nämlich gemeinsam im Kindergarten übernachtet. Das aller erste mal! Dem ein oder anderen war es nicht so geheuer, aber im Großen und Ganzen blieb es ruhig. Bevor sich alle von einander verabschiedeten wurde noch gemeinsam gefrühstückt. Spätestens in der Schule sehen wir uns wieder! (sigi)

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