In der Straße „Im Grund“ wird eifrig saniert.
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In der Straße „Im Grund“ wird eifrig saniert.

Reibungsloser Ablauf

Hessen Mobil inspiziert Baurbeiten in der Schlitzer Straße „Im Grund“

  • Bernd Götte
    vonBernd Götte
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Die Baumaßnahmen in der Straße Im Grund sind schon eine Weile im Gange. HessenMobil mit seinem Regionalen Bevollmächtigten Ulrich Hansel informierte gestern vor Ort über die Bauarbeiten. 

Schlitz - Der schlechte Zustand der Straßen Im Grund und der anschließenden Otto-Zinßer-Straße waren schon seit längerem Diskussionsthema. Substanzschäden in Form von Ausmagerungen, Rissen und Flickstellen – so beschreibt HessenMobil die vormalige Buckelpiste – sollen nun auf einem 1100 Meter langen Streckenabschnitt erneuert werden.

Wie Ulrich Hansel bei dem Ortstermin gestern erklärte, habe man die Arbeiten vor allen Dingen deswegen in vier Abschnitte unterteilt, um die Anwohner bei ihren Wegen zu ihren Grundstücken nicht allzu lange zu belästigen. Allerdings sei in den Zeiten, wo geteert werde, auch für diese ein paar Schritte Fußweg nach Hause notwendig. Beendet sein werden die Arbeiten planmäßig Mitte Dezember.

Die alte Fahrbahndecke wird abgefräßt und durch eine neue gleichstarke ersetzt. Dadurch soll die Lärmbelastung in der Straße Im Grund deutlich gemildert werden. „Das ist kein Luxus, sondern dringende Notwendigkeit“, beschrieb Hansel den Stellenwert der Bauarbeiten. Insgesamt sollen die Arbeiten 1,345 Millionen Euro kosten. Davon wird das Land Hessen etwa 685.000 Euro bezahlen.

Bauarbeiten Im Grund: Wasserversorgungssysteme werden ebenfalls erneuert

Die Stadt Schlitz ist mit etwa 660.000 Euro im Boot. Erster Stadtrat Willy Kreuzer bedankte sich, dass die Bauarbeiten nach längerem Drängen nun so reibungslos angelaufen seien. Er wies darauf hin, dass die städtischen Baukosten noch durch einen Nachtragshaushalt abgedeckt werden müssten.

Wo die Stadt besonders tief in die Tasche greifen möchte, erläuterte Frank Jahn von den Stadtwerken. So sei das Kanalnetz in dem Bereich TV-mäßig überprüft worden. Dabei seien auch einige größere Schäden festgestellt worden, und man habe die Gelegenheit ergriffen, jetzt, wo die Straße freiliege, diese auch zu beheben.

Dabei seien fünf Kopflöcher gebohrt worden, um besser an die Leitungen zu kommen. Während der Wartung sollten zudem alle Schieberkreuze ersetzt werden, die noch aus den 70er Jahren stammten. Für die Erneuerung der Wasserversorgungssysteme seien insgesamt 170.000 Euro Kosten geplant, in die Kanalsanierung sollen 150.000 Euro fließen.

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