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Steigt im Rahmen des Schlitzer Trachtenfestes in Zukunft eine Lasershow? (Archivbild)

Stadtverordnetenversammlung Schlitz

Große Lasershow zum traditionellen Trachtenfest?

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Neben dem Schlitzer Trachtenfest war auch Bernshausen mehrfach Thema während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.

Schlitz - Neben der von der BLS gewünschten Prüfung, ob man an das aus BLS-Sicht mit zu wenig Lagerkapazitäten ausgestattete DGH anbauen und in diesem Zug auch über die Dachsanierung nachdenken sollte, wollte Dr. Jürgen Marxsen von der BLS auch gerne wissen, ob wie beschlossen schon die LED-Beleuchtung im Saal des DGH angebracht sei. Stadtrat Willy Kreuzer (CDU) erläuterte, dass der Auftrag schon erteilt worden sei. Ob die Lampen aber auch schon hängen, wusste er zum Zeitpunkt der Sitzung.

Die SPD beantragte zudem, die Erweiterung des Gewerbegebietes Bernshausen auf den Weg zu bringen und dafür entsprechende Kosten im Nachtragshaushalt bereit zu stellen. Thomas Ziegler begründete dies damit, dass das Gewerbegebiet bis auf einen Platz verkauft sei. „Das wäre ein wichtiges Zukunftssignal“, plädierte Zeigler.

32.000 Euro Verlust

Kevin Alles (CDU) wies darauf hin, dass derzeit gerade in Hartershausen ein Gewerbegebiet entsteht. Deswegen forderte er zunächst eine Bedarfsermittlung. Dies wurde auch von Daniel Braun (FDP) und Marxsen (BLS) unterstützt: der Antrag wurde zunächst mit dem Prüfauftrag an den Ausschuss verwiesen.

Einen Blick warfen die Stadtverordneten auch auf das vergangene Trachtenfest. Stadtrat Kreuzer teilte mit, dass den finanziellen Einnahmen von 229.000 Euro Ausgaben in Höhe von 261.000 Euro entgegenstünden und somit ein Verlust von 32 .000 Euro entstanden sei. Allerdings habe die GEMA noch keine Rechnung gestellt. Diese habe beim vorvergangenen Trachtenfest 18.000 Euro verlangt. Kreuzer rechnete damit, dass dieser Betrag auch diesmal auflaufen werde.

Lasershow statt Höhenfeuerwerk?

Für das kommende Trachtenfest brachte die BLS eine Lasershow anstelle des üblichen Höhenfeuerwerkes ins Spiel. „Das soll eigentlich ganz toll sein“, begeisterte sich Marxsen. Als Argument für eine Lasershow führte sein Fraktionskollege Dr. Klaus-Dieter Koch an, dass unter dem Feuerwerk die Tiere rund um den Burgenring besonders zu leiden hätten. Jens Güldner (CDU) warb wiederum für die Tradition des Feuerwerkes, das zudem relativ günstig sei, weil es vom Hinterturm abgeschossen werde. Wie sich die kosten von Lasershow zu Feuerwerk verhalten, war aber keinem Stadtverordneten wirklich klar.

Ralf Susemichel (SPD) zweifelte, dass eine Lasershow wirklich günstiger als ein Feuerwerk sein könne. Jetzt sollen die Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Trachtenfestverein ausgelotet werden. Dem stimmten alle bis auf die FDP zu, die sich der Stimme enthielt.

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