Foto: Sigi Stock

Schlitzer besichtigen Flüchtlingsunterkunft in Nieder-Stoll

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Schlitz - Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit, die ehemalige Gaststätte Lips in Nieder-Stoll zu besichtigen, die zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut worden ist. Die Unterkunft wird von denselben Eigentümern betrieben, die auch das ehemalige „Schweizer Haus“ gekauft und umgebaut haben und es als Flüchtlingsunterkunft betreiben.

Zahlreiche Bürger aus Nieder-Stoll nutzten die Gelegenheit sich zu informieren. Ein Vertreter der Ausländerbehörde des Vogelsbergkreises und Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer (CDU) standen Rede und Antwort und gaben umfänglich Auskunft wie auch Besitzer beziehungsweise Betreiber.

Die Problematik, in einem kleinen Dorf Flüchtlinge unterzubringen, war bei allen Fragen ein zentrales Thema. Aus Ützhausen konnte allerdings berichtet werden, dass es bislang keine Probleme gebe. 28 Personen werden voraussichtlich am 2. Februar in Nieder-Stoll einziehen.

Es handelt sich um jene Flüchtlingsunterkunft, die vergangene Woche mit Steinen attackiert wurde. Die Tat hatte sich den Angaben zufolge bereits in der Nacht auf den 16. Januar ereignet, war der Polizei aber durch die privaten Eigentümer erst am Mittwoch (27. Januar) angezeigt worden. Durch die Würfe mit den Steinen war der Außenputz an der ehemaligen Gaststätte Lips in der Straße „Kreutzersgrund“ beschädigt worden.

Bei den Wurfgeschossen handelt es sich um Steine, die im Vorgarten der künftigen Flüchtlingsunterkunft lagen. Polizeisprecher Roman Eisenbach sprach nach Nachfrage unserer Zeitung von Steinen in der Größe von Kieselsteinen und etwas größer. Der Schaden am Putz sei nicht tief gewesen. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, dass Pflastersteine geworfen worden seien. / sigi, sar

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren