Mit einem spektakulären Anblick verabschiedete sich am Samstagmorgen die Schlitzer Kerze. / Foto: Karin Metzendorf

Der Schlitzer Hinterturm zeigt sich wieder unverpackt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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schlitz - Er hat seine Sache wieder gut gemacht – seit dem 14. November vergangenen Jahres war der Schlitzer Turm bereits zum dritten Mal in den neuen Kerzenstoff eingepackt. Er leuchtete in seinem kräftigen Rot schon von weitem, so dass alle BesucherInnen des Schlitzerlandes auf ihn aufmerksam wurden. Selbst im Fernsehen war wieder ein Blick auf die größte Kerze zu erhaschen. Das hatte natürlich positive Folgen. Die vier Weihnachtsmarktwochenenden zogen viele BesucherInnen aus Nah und Fern an, was unschwer an den jeweiligen parkenden Autoschlangen und Bussen in der Stadt zu erkennen war.

Seit dem Wochenende zeigt sich der Turm wieder in seinem „normalen“ Kleid. Nicht ganz – das Kerzengestell wird in dieser Woche, wenn das Wetter mitspielt, von den Mitarbeitern des E-Werks noch demontiert.

Am Samstagvormittag gegen 9 Uhr, bei sehr stürmischen Wetter, hatten die Kameraden der Stützpunktwehr theoretisch einen herrlichen Blick über Schlitz. Dafür hatten die Herren – elf an der Zahl – nicht unbedingt ein Auge, denn sie waren unter der Zuhilfenahme der Drehleiter mit der Entkleidung des Bergfriedes beschäftigt.

Der Wind blies kräftig dazwischen und machte sein eigenes Spiel mit dem Stoff. Trotzdem konnten mit viel Geduld sorgfältig alle Haken, Ösen und Schlaufen gelöst werden, um danach die etwa 900 Quadratmeter Fahnenstoff mittels Sicherungsleine langsam am Turm hinuntersinken zu lassen. Im Wäschecontainer verstaut, wurde der Stoff im Anschluss zum Trocknen zur Firma S & S Werkzeugbau gebracht. Später wird er von fleißigen Händen zusammengerollt und eingelagert, um dann auf seinen Auftritt, dem Weihnachtsmarkt 2016, zu warten. / sigi

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