„Mann-Figuren“ am Haus „An der Kirche 5“ von 1709. / Foto: pz

Sehens- und Wissenswertes über Fachwerk am Beispiel Schlitz

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Rund 50 Personen waren es, die sich am vergangenen Sonntag auf dem Vorderburger Hof zu einer Fachwerkführung trafen. Bei schönstem Wetter ging man mit Wilhelm Ziegler durch die Kernstadt und konnte dabei Allgemeines und Spezielles über Fachwerk und Fachwerkbau erfahren.

Von unserem Mitarbeiter Volker Puthz Was viele nicht wussten: Erste Nachweise für Fachwerkbauten liegen schon aus der jüngeren Steinzeit vor. In Mitteleuropa haben in vorgeschichtlichen Zeiten Stab- und Blockkonstruktionen in Fachwerk die dominierende Rolle gespielt. Im 13. Und 14. Jahrhundert kam dann der so genannte Ständerbau auf: Hier werden alle Geschosse an durchgehenden Ständern errichtet. In Schlitz haben wir dafür kein Beispiel, aber in Marburg oder in Alsfeld zum Beispiel kann man solche Häuser noch sehen Im 16. Und im 17. Jahrhundert ging man dann – sicher nicht zuletzt aus Kostenfragen – zum so genannten Stockwerksrahmenbau über. Das heißt: jedes Geschoss bekam eine eigene Konstruktion. Mischformen zwischen beiden Bauformen findet man überall. In Schlitz haben wir nur Rähmkonstruktionen. Den kompletten Artikel lesen Sie in der Printausgabe am Dienstag sowie im E-Paper.

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