Mit der alten Handdruckspritze überraschten die Kameraden des Löschwesens die Festbesucher. / Foto: sigi

Stadtfeuerwehrtag in Bernshausen mit vielen Danksagungen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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BERNSHAUSEN - Drei Tage lang wurde der 90. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr Bernshausen inklusive des 38. Stadtfeuerwehrtages gebührend begangen. Als einer der kleinsten Wehr des Schlitzerlandes hatten sie ein tolles Fest auf die Beine gestellt.

Von unserer Mitarbeiterin Sigi Stock

Es ist schon lange he: Im Jahre 1986 hatte Bernshausen den letzten Stadtfeuerwehrtag. Dieser Stadtfeuerwehrtag verlief etwas anders, lockerer, nicht steif dem Protokoll nach. Der Abend wurde musikalisch vom gemischten Chor Bernshausen mit Dirigent Karl Seel eröffnet. Moderator Dirk Eifert begrüßte die Besucher ohne Zettelwerk, frei von der Leber weg. Zuvor aber wurde in der alten Uniform und der alten Handspritze von den Kameraden der Wehr zum Geburtstag – im Konfettiregen – gratuliert. Den Reigen der Redner eröffnete Chris Gohlke.„Für unser Dorf ist es zugleich Herausforderung als auch Freude, ein solches Fest vor Ort zu haben. Dank an all diejenigen, die in der Vorbereitung , Planung, Durchführung ihre Zeit für diese gute Sache eingebracht haben. Das größte Dankeschön gilt denjenigen, deren Sache hier eigentlich im Mittelpunkt steht: den Kameraden und Kameradinnen aller Schlitzer und Schlitzerländer Feuerwehren. Ihr seid unheimlich wichtig. Man muss kein Prophet sein, um sagen zu können, dass wir gut ausgebildete und ausgerüstete Wehren in den kommenden Jahren noch mehr brauchen werden. Danke für eure Arbeit, euer Engagement, eure Zeit, die ihr hier einbringt!“ Stadtfeuerwehrtage sind ein besonderes Ereignis, Bürgermeister Schäfer in seinen Glückwünschen. Es ist ein Tag um Danke zu sagen, Danke für die geleistete Arbeit, für die Hilfe in der Not, für technische Hilfe, für die Brandbekämpfung, für die Hilfe bei Chemieunfällen. Im Jahr sind die Kameraden mehr als 100 Mal unterwegs. Dies sei eine beachtliche Leistung. Die Wehren besäßen eine moderne Ausrüstung, die Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser seien auf dem neuesten Stand. Hierfür seien im städtischen Haushalt 2016 ganze 320.000 Euro für Investitionen und die Unterhaltung veranschlagt. Seit 2011 wurden 1,4 Millionen für den Brandschutz ausgegeben. Mehr lesen Sie im E-Paperund in der Printausgabe des Schlitzer Botens.

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