Auf der Stadtverordnetensitzung ging es auch um den Pfordter See. / Foto: Wolfgang Habermehl

Stadtverordnete sprachen über Qualität des Pfordter Sees

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Schlitz - Bei der Stadtverordnetenversammlung in Schlitz, haben sich die Parlamentarier mit den Anträgen und Anfragen der Fraktionen beschäftigt. Dabei ging es auch um die Wasserqualität des Pfordter Sees.

Nach dem Vorwurf, der Pfordter See habe eine schlechte Wasserqualität und Bakterien im See könnten Krankheiten auslösen, lag der Schwerpunkt der Anfragen der Bunten Liste (BLS) auf dem Pfordter See. Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer erklärte, wie es durch die statistische Erhebung zur schlechten Wasserqualität kommt: Die Einstufung erfolge aus 16 Messungen, die innerhalb von vier Jahren durchgeführt werden. Hier habe das schlechte Jahr 2011 den Schnitt „herabgezogen“.

Die Qualität 2013 sei gut gewesen und eigene Messungen, die die Stadt Anfang Juni durchführen ließ, bestätigen laut Schäfer eine gute Qualität. Die Werte hätten deutlich unter den zugelassenen Grenzwerten gelegen. Das Ergebnis einer zweiten Badewasseruntersuchung Ende Juni steht noch aus. Die Badesaison am Pfordter See wird am 5. Juli eröffnet.

Bei der SPD-Fraktion stand die Frage nach den Existenzgründungen im Schlitzerland und nach dem Mehrgenerationen-Platz am Schlosspark im Vordergrund. Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer teilte mit, dass in den vergangenen zwei Jahren bei der zuständigen Handwerkskammer 16 Gewerbe angemeldet wurden.

Irritationen ruft nach Meinung der SPD der Zaun um den Mehrgenerationen-Platz hervor. Dem hielt der Bürgermeister entgegen, dass die bewusst so gestaltet wurde, damit nicht frei laufende Hunde aus dem Schlossgarten in die neue Anlage laufen. Der Zugang dazu führe über den Parkplatz des Seniorenzentrums und werde in den nächsten Tagen noch ausgeschildert.

Eine weitere Anfrage beschäftigte sich mit dem Schlitzer Wahrzeichen, dem Bornschorsch. Die Technik dieses alten Marktbrunnens sei sehr kompliziert gewesen und man habe erst mal eine Firma finden müssen, die sich an eine solche Reparatur herantraut. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen, der Marktbrunnen funktioniert wieder. Er wurde jedoch gleich missbraucht, indem Unbekannte zum Beispiel Waschpulver ins Wasser schütteten.

Die CDU erfragte den Zustand der Feuerwehrgerätehäuser in den Stadtteilen. Die seien laut einem Prüfbericht alle „arbeitsfähig“. Lediglich in Üllershausen gibt es bauliche Probleme. Hier wurde der Magistrat beauftragt, die Kosten zu ermitteln und diese im Haupt-, Finanz und Wirtschaftsausschuss vorzustellen. / ete

Das könnte Sie auch interessieren