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Stadtwerke in ruhigen Fahrwassern: Klärschlammverwertung bleibt Geldbringer

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlitz - Mit einem positiven Gesamtergebnis soll auch 2020 der Wirtschaftsplan der Stadtwerke abschließen. Stadtrat Willy Kreuzer (CDU) zeigte sich bei der Einbringung des Haushalts während der jüngsten Stadtverordnetensitzung sicher, dass diese gute Prognose zu halten ist.

Von unserem Redaktionsmitglied Bernd Götte

Als stabile Größen erweisen sich auch im Haushalt für das kommende Jahr das E-Werk und die Abwasserbeseitigung. Bei den „Stromern“ ist mit einem Gewinn von 446 264 Euro zu rechnen, und die Abwasserbeseitigung soll 194 889 Euro in die Kassen spülen.

3,97 Millionen Euro

Letzteres ist vor allem der erfolgreichen Verwertung von Klärschlamm zu verdanken. Die Erstattung für die Verwertung von Klärschlamm aus anderen Quellen brachten den Stadtwerken 70 000 Euro mehr ein als ursprünglich geplant. Insgesamt werden 2020 bei der Abwasserbeseitigung laut Plan 3,97 Millionen Euro erwirtschaftet, von denen rund 2,3 Millionen Euro investiert werden, davon als größter Batzen 400 000 in die Erschließung des Gewerbegebietes Hartershausen. Bei den Erlösen des E-Werkes sind nach der Anpassung der Strompreise rund 360 000 Euro mehr veranschlagt als im Vorjahresansatz.

Freibad ist finanzielles Sorgenkind

Finanzielles Sorgenkind bleibt weiterhin das Freibad. Dort stehen Einnahmen in Höhe von 71 100 Euro satte 467 668 Euro Ausgaben gegenüber.

Die Stadtwerke haben draufgelegt

Draufgelegt haben die Stadtwerke naturgemäß auch beim material- und auch personalintensiven Bauhof. Dort beträgt das Defizit 44 475 Euro. Relativ in der Waage halten sich Einnahmen und Ausgaben beim Wasserwerk. Dort soll es Erlöse von 1,192 Millionen Euro und Aufwendungen von 1,188 Millionen Euro geben. Planmäßig bleiben dann 3887 Euro übrig.

Im Wirtschaftsplan 2020 sind zur Finanzierung der investiven Maßnahmen im Vermögensplan Elektrizitätswerk eine Kreditaufnahme in Höhe von 189 156 Euro, im Bereich Wasserwerk in Höhe von 141 213 Euro, im Bereich Abwasser von 274 783 Euro und im Bereich Freibad in Höhe von 27 375 Euro vorgesehen.

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