Das frühere Brauereigelände. / Foto: Walter Kreuzer

Unterstützung von Gründern im Blick: SPD-Antrag zum Brauereigelände erfährt Zustimmung der Stadtverordneten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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hutzdorf - Ein Gründerzentrum auf dem ehemaligen Brauereigelände? Diese Idee wurde jetzt von der SPD per Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht – und stieß dort auf breite Zustimmung.

Von unserem Redaktionsmitglied Walter Kreuzer

Es gehe darum, die Innenstadt zu beleben und Arbeitsplätze zu schaffen, sagte Thomas Ziegler. „Ein Baustein ist die Unterstützung von Unternehmern. Da ist in Schlitz auch schon viel gemacht worden – allerdings nicht bei Existenzgründern.“ Wer eine Firma ins Leben rufen möchte, muss als eine der ersten Hürden die Frage des Standorts klären. Mit einem Gründerzentrum könne man „Innovationen in die Stadt holen und etwas gegen den Leerstand tun“, betonte Ziegler. „Das Brauereigelände könnte für Büros oder Werkstätten genutzt werden. Bei den anstehenden Planungen sollte die Frage berücksichtigt werden, ob man ein Gründerzentrum dort machen kann.“

Für die CDU-Fraktion kündigte Gerald Gottwald die Zustimmung an. „Es ist sinnvoll, Existenzgründer nicht nur bei den Räumlichkeiten zu unterstützen, sondern sie auch frühzeitig zu coachen. In der Vereinbarung der neuen Kreiskoalition ist manifestiert, dass der Vogelsbergkreis die Gemeinden dabei ihm Rahmen seiner Wirtschaftsförderung unterstützen wird“, lautete seine Begründung.

Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Initiativen der Städte und Gemeinden, bei denen vorhandene Beratungs- und Unterstützungsangebote für Existenzgründer koordiniert und gegebenenfalls um zusätzlich Angebote ergänzt werden sollen, erhalten Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung des Kreises.“

Während des Vogelsberger SPD-Unterbezirksparteitages wurde dies auf Nachfrage von Thomas Ziegler durch Landrat Manfred Görig (SPD) ausdrücklich bestätigt. Die Unterstützung etwa durch Beratungsleistungen der Vogelsberg Consult gelte Gemeinden, „die allein oder mit Firmen zusammen einen Ort zur Verfügung stellen“. Für die FDP begrüßte Dr. Katja Landgraf die Initiative. Diese wurde anschließend einstimmig angenommen.

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