Auf der A5 ist am Freitagabend ein Lkw-Fahrer mit 3,25 Promille unterwegs gewesen.
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Auf der A5 ist am Freitagabend ein Lkw-Fahrer mit 3,25 Promille unterwegs gewesen.

3,25 Promille

Betrunkener Lkw-Fahrer touchiert Leitplanken auf A5: Zeugen stoppen Alkoholfahrt

  • Leon Schmitt
    VonLeon Schmitt
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Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat am Freitagabend für Aufruhr auf der A5 im Vogelsberg gesorgt. Andere Verkehrsteilnehmer stoppten den Sattelzug und verhinderten damit wohl Schlimmeres.

Alsfeld - Mehrere Personen meldeten der Polizei am Freitag um kurz vor 18 Uhr einen litauischen Lkw, der in Schlangenlinien auf der A5 bei Alsfeld (Vogelsberg) unterwegs war. „Im Verlauf des Telefongesprächs mit den Zeugen touchierte der Sattelzug beidseitig mehrfach die dortigen Schutzplanken“, berichten die Beamten.

Die Verkehrsteilnehmer konnten den Lkw-Fahrer dazu bewegen, auf dem Standstreifen anzuhalten. Wie die Zeugen dabei vorgingen, wird von der Polizei nicht näher beschrieben. Jedenfalls merkten sie im Gespräch mit dem 43-jährigen weißrussischen Mann, dass er offensichtlich unter starkem Alkoholeinfluss stand. (Lesen Sie auch: Zwei Promille: Lkw-Fahrer baut Unfall auf A66-Parkplatz)

Vogelsberg (A5): Lkw-Fahrer mit 3,25 Promille - Zeugen stoppen ihn

„Dennoch war er uneinsichtig und wollte seine Fahrt fortsetzen“, so die Polizei. Durch beherztes Eingreifen der Zeugen konnte die Weiterfahrt verhindert werden. Sie hielten den Fahrer bis zum Eintreffen der Polizisten fest.

Ein von den Beamten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,25 Promille. „Vermutlich wurde durch die aufmerksamen Zeugen Schlimmeres verhindert, ihnen gilt ein besonderes Lob“, schreibt die Polizei.

Der betrunkene Lkw Fahrer wurde von einer Streife der Autobahnpolizei Bad Hersfeld auf die Dienststelle gebracht, wo ein Arzt ihm Blut abgenommen hat. Dem Mann droht nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Straßenverkehr. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Den Schaden, der bei der Alkoholfahrt auf der A5 entstanden ist, schätzen die Beamten auf 4000 Euro.

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