Vogelsberg: Bekommt die IGS eine Photovoltaikanlage auf das neue Dach?
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Bekommt die IGS eine Photovoltaikanlage auf das neue Dach?

Energetische Frage diskutiert

Windräder, Photovoltaikanlagen und Lichtverschmutzung: Das beschäftigt die Politik in Schlitz

  • Bernd Götte
    VonBernd Götte
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Bei der jüngsten Stadtverordnetensitzung wurden auch allerhand energetische Fragen diskutiert. 

Schlitz - Sorgen machen sich die Sozialdemokraten in Schlitz (Vogelsberg) um die geplante Aufstellung von Windkraftanlagen im unteren Fuldagrund. Fraktionsvorsitzender Zeynel Can wollte einen Eilantrag auf den Weg bringen. Auch Cans SPD-Fraktionskollege Frank Döring sah eine große Unruhe in der dortigen Bevölkerung, eine Verunsicherung die auch von den Vertretern der BLS und der FDP wahrgenommen worden sei. CDU-Fraktionsvorsitzender Kevin Alles wies auf die laufende Normenkontrollklage hin, die noch nicht entschieden sei.

Und auch Erster Stadtrat Willy Kreuzer sah keinen Bedarf für eine Informationsveranstaltung. „Wir können nichts erzählen, weil wir nichts wissen.“ Alles zeigte sich zudem verärgert, weil die Opposition in der Stadtverordnetenversammlung nach seiner Ansicht den Eindruck erwecke, der Magistrat mache seine Arbeit nicht. Dies sei aber falsch. Der Eilantrag der SPD wurde abgelehnt.

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Eine weitere Anfrage stellte sich angesichts des Neubaus der Gesamtschule. Die SPD forderte den Magistrat auf zu prüfen, ob auf dem neuen Dach und auch auf dem Dach der Dreifelderhalle eine Photovoltaikanlage installiert werden könne. Gegen diesen Antrag gab es keine großen Einwände, zumal die Errichtung von Sonnenkraftanlagen auf einem Schuldach Angelegenheit des Landkreises sind. Dr. Katja Landgraf wies darauf hin, dass Schlitz Klimakommune sei und entsprechend selbst Fördergelder beantragen könne.

Auch die Lichtverschmutzung war Thema. Einen entsprechenden Prüfantrag, ob bei der nächtlichen Beleuchtung öffentlicher Gebäude in Schlitz gespart werden könne, hatte die FDP eingebracht. Unter anderem Jens Güldner (CDU) betonte, dass die Stadt bereits Mitglied im Sternenpark Rhön sei. Erster Stadtrat Kreuzer kritisierte den (vor allem von der FDP kommenden) Wust von Anfragen, der die Stadtverwaltung bald zum Erliegen bringen könnte.

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