Die Geflügelpest ist bei einem Uhu bei Freiensteinau nachgewiesen worden (Symbolfoto).
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Die Geflügelpest ist bei einem Uhu bei Freiensteinau nachgewiesen worden (Symbolfoto).

Landkreis reagiert

Geflügelpest jetzt auch bei totem Uhu nachgewiesen - Stallpflicht seit 12. März

Die Geflügelpest ist neben einem Silberreiher nun auch bei einem Uhu nachgewiesen worden. Seit Freitag, 12. März, gilt eine Stallpflicht für alle gehaltenen Vögel im Vogelsbergkreis.

Update vom 19. März, 11.30 Uhr: Die Geflügelpest ist jetzt auch bei einem toten Uhu nachgewiesen worden. Das teilt der Vogelsbergkreis in einer Pressenotiz vom Freitag mit. Gefunden wurde der Vogel in der Nähe des Ober-Mooser Teichs bei Freiensteinau.

Wie das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Vogelsbergkreises mitteilt, bestätige der Laborbefund eine Infektion mit Geflügelpestviren. In diesem Winter ist das bereits der dritte Nachweis bei Wildvögeln im Vogelsbergkreis. Durch die weite Verbreitung des Geflügelpestvirus in der Wildvogelpopulation sei damit zu rechnen, dass vermehrt tote Vögel aufgefunden werden. Diese sollten nicht mit bloßen Händen berührt werden.

Geflügelpest bei totem Silberreiher im Vogelsberg nachgewiesen

Erstmeldung vom 10. März: Vogelsbergkreis - Im Vogelsbergkreis ist an einem toten Wildvogel erneut die Geflügelpest nachgewiesen worden. Daher gelte ab Freitag im gesamten Kreisgebiet eine Stallpflicht für alle gehaltenen Vögel, teilte die Kreisverwaltung in Lauterbach am Mittwoch mit. Dabei sei auch eine Haltung in entsprechend gesicherten Volieren zulässig.

Der Erreger war bei einem Silberreiher in Romrod entdeckt worden. Laut Mitteilung ist das Virus unter den Wildvögeln weit verbreitet und hoch ansteckend. „Hinzu kommt, dass durch den zurzeit stattfindenden Vogelzug zurück in die Brutgebiete eine erhöhte Gefahr der weiteren Verschleppung des Geflügelpest-Virus besteht“, heißt es in der Mitteilung des Vogelsbergkreises.

Vogelsberg: Geflügelpest erneut nachgewiesen - Landkreis reagiert

Auch das Referenzlabor für Geflügelpest am Friedrich-Löffler-Institut schätze deutschlandweit die Gefahr eines Eintrages der Geflügelpest aus den Wildvogelbeständen in die Geflügelbestände als hoch ein.

Im vergangenen Dezember war es bei toten Schwänen bei Freiensteinau im Vogelsbergkreis nachgewiesen worden, im Januar traf es eine Geflügelhaltung in Freiensteinau, die Tiere wurden getötet. Die Restriktionsgebiete in Osthessen waren Ende Februar wieder aufgehoben worden. (lio)

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